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Um den „Traumspielplatz“ kümmert sich ein Trägerverein

Saalepark ist auch für die Zukunft gesichert

SALZHEMMENDORF. Um den „Traumspielplatz“ in Salzhemmendorf kümmert sich ein Trägerverein. Ein sogenannter „Betriebsführungsvertrag“ soll zum 1. Januar abgeschlossen werden. Er soll laut Verwaltung dazu dienen den Bestand, der im August eröffneten, großzügigen Spielplatzanlage, zu sichern.

veröffentlicht am 09.11.2018 um 15:15 Uhr
aktualisiert am 09.11.2018 um 17:40 Uhr

Für die im August dieses Jahres eröffnete Spielplatzanlage „Saalepark“ ist ein Trägerverein verantwortlich. Foto: Archivbild
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Burkhard Reimer Reporter
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Einstimmig (bei einer Enthaltung) sprachen sich die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Senioren, Soziales, Sport und Mobilität im Rat des Fleckens Salzhemmendorf für einen Beschlussvorschlag der Verwaltung zur künftigen Betriebsführung des neuen Saaleparks aus. Demnach soll mit dem am 1. November gegründeten Trägerverein „Saalepark e.V.“ – die Eintragung ins Vereinsregister steht derzeit allerdings noch aus – zum 1. Januar 2019 ein sogenannter „Betriebsführungsvertrag“ abgeschlossen werden.

Wie Jan Rohrmann, bei der Gemeindeverwaltung unter anderem für den Bereich Freizeitstätten zuständig, zu Beginn der Beratungen erläuterte, geht es bei der Betriebsvereinbarung in erster Linie darum, den Bestand der im August eröffneten, großzügigen Spielplatzanlage zu sichern. Rohrmann rief noch einmal den tatkräftigen Einsatz der Bürgerschaft in Erinnerung. Nicht zuletzt der habe, neben dem vom Radiosender ffn gespendeten beachtlichen Geldbetrag für das Projekt „Traumspielplatz“ und der Unterstützung örtlicher Firmen, die Gestaltung des Saaleparks in Wallensen überhaupt erst möglich machte. Es gelte nun aber, „dieses Engagement, das bis heute anhält“, über einen Vertragsabschluss auch für die Zukunft zu sichern.

Der Vertragsentwurf lehnt sich im Wesentlichen an die bereits mit den Trägervereinen für die Freibäder (Waldbad Osterwald und Naturerlebnisbad Lauenstein) bestehenden Betriebsvereinbarungen an. Wesentlicher Inhalt ist, dass „Saalepark e.V.“ die unentgeltliche Nutzung der Einrichtung, im Gegenzug aber auch sämtliche damit verbundenen Verpflichtungen übertragen werden. Sicherheitshalber ist erst einmal eine Vertragsdauer von lediglich einem Jahr vorgesehen, um dem Verein zu ermöglichen, „für eine beabsichtigte dauerhafte Regelung zunächst die notwendigen Erkenntnisse und Grundlagen zu ermitteln“, wie es in der Vorlage heißt.

Zu diesen Grundlagen und Erkenntnissen werden nicht zuletzt die Kosten gehören, die dem Verein durch die Freizeiteinrichtung entstehen. So wurde aus den Reihen der Ausschussmitglieder unter anderem nachgefragt, ob, und wenn ja zu welchen finanziellen Bedingungen es dem Trägerverein überhaupt möglich sein könne, die notwendigen Versicherungen (Unfall/Haftpflicht) abzuschließen und die regelmäßige Wartung der Spielgeräte sicherzustellen. Hinsichtlich etwaiger Haftungsfragen sei der Saalepark sicherlich wie jeder andere öffentliche Spielplatz einzuordnen, zumal da auch sämtliche Spielgeräte pflichtgemäß den rechtlichen Vorgaben entsprächen. Zur Kostendeckung soll dem Verein zunächst ein Zuschuss in Höhe von 5000 Euro gewährt werden. Und selbstverständlich werde man, fügte Bürgermeister Clemens Pommerening hinzu, den Trägerverein weder haftungsrechtlich noch finanziell „in irgendein Loch fallen lassen“. So sollen anstehende versicherungsrelevante Fragen noch eingehend geklärt werden. Was indes die finanzielle Seite betreffe, so könnten bei Bedarf eventuell noch weitere Mittel aus dem Vereinsvermögen des in Auflösung befindlichen Wallenser Freibadvereins generiert werden. Entsprechende Berechnungen sollen von der Verwaltung zeitnah vorgelegt werden.



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