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Zehn Künstler aus Osterwald präsentierten „Kunst zwischen Himmel und Erde“

Rundum gelungen

OSTWERWALD. Es war ein Experiment – und es ist gelungen. Es hat sogar die Erwartungen der Veranstalter weit übertroffen. Denn: Die dreitägige Ausstellung „Kunst zwischen Himmel und Erde“ in der Christus-Kirche und auf der neu gestalteten Terrasse war ein sehenswertes Kaleidoskop – eine bunte Mischung voller unterschiedlicher, in der Kirche verteilter Arbeiten.

veröffentlicht am 06.08.2018 um 14:41 Uhr

Hartmut Friedrich lässt sich von Maria Kaluza ihr Bild „Auferstehung“ erklären. Foto: sto
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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Kunst im Kirchenfenster, an den Kirchenwänden, rund um die Orgel, vor dem Altar oder an der Kirchenmauer – überall gab es etwas zu entdecken. Zehn Künstler aus Osterwald haben in ihrer gemeinsamen Aktion gezeigt, wie spannend Kunst auch oder gerade in einer Kirche sein kann. Erwähnenswert ist auch die Altersstruktur der Kunstschaffenden von 27 bis nahezu 80 Jahren. Gemeinsam haben sie die Christus-Kirche in eine Galerie verwandelt. Leider nur für drei Tage, denn ein größerer Zeitraum war aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Möglich sei eine Wiederholung der gesamten Ausstellung im nächsten Jahr. „Das steht aber noch nicht fest“, betont Hartmut Friedrich, der in der Ausstellung einige seiner Pastellbilder präsentierte. Als weitere Künstler sind zu nennen: Jule Ehlers-Juhle mit Acrylmalerei, Heide Friedrich (Tonplastiken), Marlen Hacker (Druckgrafiken) Olaf Jacobs (Skulpturen aus Stein und Holz), Maria Kaluza (Schmuck und Acrylmalerei), Sabine Opiela (Installationen), Heike Scholz (Fraktale), Pia Stock (Keramikarbeiten) sowie Michael Wagner mit Ölmalerei.

„Mit der Ausstellung wollten wir unsere schöne Kirche und die neu gestaltete Terrasse mit dem herrlichen Weitblick in den Fokus rücken“, so Hartmut Friedrich. Dieses Anliegen sei gelungen, hat Maria Kaluza festgestellt. Denn: „Zu den Besuchern der Ausstellung und des Gottesdienstes mit Pastor Tetje Limmer unter dem Motto „Gott als Künstler“ zählten Leute, die sonst vermutlich nie auf die Idee gekommen wären, sich die Kirche anzuschauen oder in einem Gottesdienst zu verweilen“ mutmaßt die Schmuckdesignerin, Malerin und Buchautorin aus Osterwald. Womit bewiesen wäre, dass Kunst nicht nur gut für die Seele ist, sondern auch neugierig macht. Die Ausstellung wurde abgerundet mit einem Konzert des Blockflötenensembles „FLUTEinTAKT“ aus Ilten sowie dem Orgelspiel von Henrietta Wehling und Guido Langer. „Und mit genialer Unterstützung des Kirchenvorstands“, ergänzt Maria Kaluza. Die gemeinsame Aktion habe einmal mehr bewiesen, dass die Dorfgemeinschaft in Osterwald intakt und somit die Welt noch in Ordnung sei, urteilten einige Besucher bei Sekt und Knabbereien auf der Terrasse mit Weitblick.

Eine Skultpur von Heide Friedrich. Foto: sto
  • Eine Skultpur von Heide Friedrich. Foto: sto
Fraktal von Heike Scholz. foto: sto
  • Fraktal von Heike Scholz. foto: sto


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