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Sozialministerin überreicht Förderbescheid über 14 Millionen Euro für Projekt des Krankenhauses Lindenbrunn

Rundt: „Das Geld ist gut angelegt!“

COPPENBRÜGGE. An sich war es ja nur ein Blatt Papier, das Cornelia Rundt Donnerstagnachmittag während einer kleinen Feierstunde im Veranstaltungsraum des Krankenhauses Lindenbrunn in Coppenbrügge in die Höhe hielt. Gleichwohl war es ein Entscheidendes. Denn mit diesem Schreiben überbrachte die Sozialministerin des Landes Niedersachsen die Förderzusage zum geplanten Um- und Neubau der Fachklinik für Neurologie und Geriatrie.

veröffentlicht am 05.10.2017 um 19:10 Uhr
aktualisiert am 05.10.2017 um 19:50 Uhr

Mit 14 Millionen Euro unterstützt das Land Niedersachsen das Um- und Neubauvorhaben des Krankenhauses Lindenbrunn, das mit 35,5 Millionen Euro veranschlagt ist. Foto: BR
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Burkhard Reimer Reporter
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Mit 14 Millionen Euro aus seinem Sondervermögen werde das Land das Vorhaben bezuschussen, erklärte die Ministerin in ihrer Ansprache.

Das breite Spektrum, das die Klinik abdecke, führte sie weiter aus, beinhalte nicht zuletzt auch Angebote für Menschen, die eine dauerhafte Pflege brauchen, Angebote, die diesen Mitmenschen zeigten, dass das Leben nach wie vor lebenswert sein könne. „Ich bin glücklich darüber, dass wir als Land Niedersachsen das unterstützen können.“

Schon während der Beratungen über den Zuschussantrag sei für sie besonders erfreulich gewesen, dass der zuständige Planungsausschuss dazu ein einstimmiges Votum abgegeben habe, „weil der Um- und Ausbau der Klinik notwendig und das Geld deshalb gut angelegt ist“.

„Das ist er!“ Cornelia Rundt, Sozialministerin des Landes Niedersachsen, übergibt den Förderbescheid über 14 Millionen Euro an Lindenbrunn-Geschäftsführer Frank Schmidt (links) und den Trägervereins-Vorsitzenden Rolf Harmening. Foto: br
  • „Das ist er!“ Cornelia Rundt, Sozialministerin des Landes Niedersachsen, übergibt den Förderbescheid über 14 Millionen Euro an Lindenbrunn-Geschäftsführer Frank Schmidt (links) und den Trägervereins-Vorsitzenden Rolf Harmening. Foto: br

Seine Freude über die Förderzusage und seinen Dank an die Ministerin brachte auch Rolf Harmening in seinen Begrüßungsworten zum Ausdruck. „Immerhin“, so der Vorsitzende des Vereins zur Betreuung von Schwerbehinderten (VBS), der Träger des Krankenhauses ist, „bewegen wir uns gegen den Mainstream“. Denn während andernorts üblicherweise Bettenabbau betrieben werde, solle in Coppenbrügge unter anderem an das vorhandene Klinikgebäude ein neues Bettenhaus angebaut werden.

Wie berichtet, soll dadurch die Bettenkapazität von derzeit 212 um weitere 45 erhöht werden. Dabei gehe es, wie Harmening gestern hervorhob, „speziell um zusätzliche Betten für die Rehabilitation von Schlaganfallpatienten“.

Dank sprach Harmening aber nicht nur dem Zuschussgeber, sondern insbesondere auch allen Verantwortlichen des Klinikbetriebes aus. Denn wenn ein kleiner Verein wie der VBS ein Vorhaben in der Größenordnung von 35,5 Millionen Euro stemmen könne, das ja lediglich zu einem Teil mit öffentlichen Mitteln gefördert werde, „so nur, weil hier hervorragende Arbeit geleistet wird“, der die Auslastung der Klinik und damit auch gute wirtschaftliche Ergebnisse zu verdanken seien.

Die Aufgabe, den Gästen das Vorhaben zu erläutern, übernahm der Geschäftsführer des Krankenhauses, Frank Schmidt. Er zeigte Pläne des derzeitigen und des künftigen Gebäudebestands und führte unter anderem aus, dass mit der Verlegung der Liegendzufahrt „auch bestehende Strukturprobleme aufgegriffen und beseitigt werden“. Vor allem aber verwies er auf „ein hervorragendes Architektenteam“, das dafür stehe, „dass der vorgegebene Kostenrahmen eingehalten werde. „Wie bisher immer bei unseren Maßnahmen, wie mir unser Bürgermeister“, wandte er sich direkt an Hans-Ulrich Peschka, „sicherlich bestätigen wird“.

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