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Warum der Verein zur Förderung von Dorfentwicklung auch Spielenachmittage organisiert

Rommé und mehr

Osterwald. Um die Begrünung des Ortes und um die Pflege von Wegen und Bänken kümmern sich in vielen Orten die Heimat- und Fremdenverkehrsvereine. Kaum bemerkt von der Bevölkerung jäten die aktiven Mitglieder Unkraut, schneiden Hecken, reinigen Hinweisschilder, pflegen Beete auf dem Friedhof, beteiligen sich an Umwelttagen, laden zu Wanderungen ein oder peppen das Ortsbild mit bunten Blumen auf. So auch in Osterwald. Im Laufe der Jahre hat sich die Arbeit allerdings etwas verändert. Denn: „Mit der Verschönerung des Ortes allein ist es nicht getan“, betont Lutz Jaenicke, der Vorsitzende des Fremdenverkehrsvereins.

veröffentlicht am 27.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:41 Uhr

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Autor:

Christiane Stolte
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Im Hinblick auf den demografischen Wandel und die Landflucht junger Leute habe es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, Angebote zur schaffen, die der Dorfentwicklung zugute kommen. Ein erstes Signal in diese Richtung war die Änderung des Vereinsnamens. Nannte sich der Verein früher Fremdenverkehrsverein, wird er seit einigen Jahren unter der Bezeichnung „Verein zur Förderung von Dorfentwicklung und Fremdenverkehr Osterwald“ geführt. „Wir wollen Akzente setzen zur Dorfentwicklung und dazu beitragen, dass das Leben im Ort für Alt und Jung attraktiv bleibt“, so Jaenicke.

Aus diesem Grund unterstützt der Verein die von Dr. Johann Hanel vorgeschlagene Einrichtung eines ehrenamtlich betriebenen Kulturtreffs, der unter dem Namen „Steigerklause“ voraussichtlich im Spätherbst im Bergort eröffnet werden soll. Auch beteiligt sich der Verein an der Aktion „Begrüßung der Neubürger“, die gemeinsam mit dem Ortsrat Osterwald organisiert wird. Mit von der Partie war der Verein auch, als vor vier Jahren erstmalig von Bürgern des Ortes die leuchtenden „Osterwalder Adventstannen“ aufgestellt worden waren. Ein Dauerbrenner in der Vereinsarbeit ist die im Wald gelegene Grillhütte. Unter der Obhut von Karl Deiters wird sie seit 30 Jahren vermietet. „Mittlerweile haben sich etwa 50 Vermietungen pro Jahr eingependelt“, bilanziert Jaenicke. Besser angenommen werden könnte hingegen die Schachanlage am Dorfgemeinschaftshaus, um die sich der Verkehrsverein ebenfalls kümmert. Die Figuren stehen spielbereit in einem unverschlossenen Häuschen.

Anfang September hat der Verein ein neues Angebot ins Leben gerufen, das Alt und Jung ansprechen soll. „Alle 14 Tage laden wir bei Kaffee und Kaltgetränken ein zu einem Spielenachmittag ins Dorfgemeinschaftshaus ein“, macht Organisatorin Ute Ruthe aufmerksam. Die Teilnahme ist unverbindlich. Auch die Spieldauer soll jeder selbst bestimmen.

Die Schachfiguren warten auf ihren Einsatz.

Unter dem Motto „Rommé und mehr“ stehen Karten- und Gesellschaftsspiele zur Auswahl. Gestartet wurde mit zehn Leuten. „Jeder ist willkommen“, betont Jaenicke. Die „Spieler“ treffen sich jeden zweiten Mittwoch von 14.30 bis 17.30 Uhr. Nächster Spieltermin ist der 4. November.



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