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Werksleiter im Ortsrat: Wolken über Salzhemmendorf „waren ungefährlicher Wasserdampf und Staub“

Rheinkalk will künftig früher über Fehler informieren

Salzhemmendorf (hen). Rede und Antwort standen Stefan Flügge, Werksleiter von Rheinkalk Salzhemmendorf, und Betriebsleiter Jürgen Schiller in der jüngsten Ortsratssitzung. Im Februar hatten nach Angaben von Lutz Hesse mehrere besorgte Bürger den Ortsbürgermeister angesprochen, weil über Salzhemmendorf undefinierbare Wolken zogen, die offensichtlich von dem Kalkwerk ausgegangen waren.

veröffentlicht am 05.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 06:41 Uhr

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„Was da passiert ist, war in der Tat kein Normzustand. Die Angst ist daher zu verstehen – es gab aber keinen Grund zur Besorgnis, denn es handelte sich um ungefährlichen Wasserdampf und Staub“, sagte Flügge, der eingestand, es wäre besser gewesen, die Salzhemmendorfer über den Ortsbürgermeister darüber zu informieren. Grund für die Emissionen sei ein fehlerhafter Filterschlauch gewesen.

„Wir hatten die Schläuche durch eine Fachfirma wechseln lassen, der Einbau hat sich aber als unsachgemäß herausgestellt“, so Flügge im Ortsrat. Auf den Einwand von Klaus Appold (Grüne), die Emissionen seien über vier bis sechs Wochen zu beobachten gewesen und das Werk hätte ja trotz verständlicher Wirtschaftsinteressen die Leistung herunterfahren können, entgegnete der Werksleiter, die Nachbestellung der Schläuche habe so lange gedauert. Auch sei die Leistung des Ofenbetriebes sofort reduziert worden.

Man habe aber aus dem Vorfall gelernt und nun jederzeit Ersatzschläuche vorrätig. Flügge versprach, künftig in jedem Fall künftig sensibler reagieren zu wollen und eine bessere Informationspolitik zu verfolgen. Er versicherte, der Betrieb werde regelmäßig auch unangemeldet vom Gewerbeaufsichtsamt überprüft: „Wir halten die Grenzwerte ein.“ Niemand müsse sich über die Inhaltsstoffe Gedanken machen: „Da ist nichts giftig.“



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