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DLRG in Eckernförde im Einsatz

Rettungsschwimmer aus Coppenbrügge retten neun Menschen

COPPENBRÜGGE/ECKERNFÖRDE. 15 Rettungsschwimmer aus Coppenbrügge leisten derzeit zusammen mit einem Kameraden aus Hannover und zweien aus Eckernförde am Eckernförder Strand ehrenamtlichen Dienst für die Wassersicherheit. Auf dem vier Kilometer langen Strand, der über fünf Wachstationen verfügt, sind die ehrenamtlichen Retter täglich von 9 bis 18 Uhr im Einsatz.

veröffentlicht am 18.07.2018 um 11:58 Uhr

Die Coppenbrügger Retter haben den Strand im Blick. Foto: pr
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Um im Ernstfall kompetent Hilfe leisten zu können, sind die Rettungsschwimmer zusätzlich als Sanitäter, Sprechfunker oder Bootsführer ausgebildet.

Bei bestem Sommerwetter gab es einiges zu tun. So wurde in der ersten Woche 60 Mal Erste-Hilfe geleistet und die Absicherung des Strand-Open-Airs am Südstrand unterstützt. Größere Einsätze blieben aber zunächst aus.

Harte Arbeitstage bescherte den Rettungsschwimmern dann das Sommer-Wochenende. Bei ablandigem Wind wurden zunächst am Samstag zwei jugendliche Mädchen von einem aufblasbaren goldenen Flamingo gerettet, die aus eigener Kraft nicht zurück zum Ufer paddeln konnten. Am folgenden Sonntag wurden anschließend weitere sieben Personen gerettet.

Bei Windstärke 2 wurde kurz nach Mittag eine dreiköpfige Familie, die auf einem großen aufblasbaren Ring abtrieb, sicher an das Ufer gebracht. Der Vater schaffte es nicht, den Ring gegen den Wind an Land zu ziehen und musste erschöpft an Bord genommen werden.

Direkt danach rückte das Rettungsboot zu einem goldenen Schwan aus. Auch dieser trieb aufgrund des Windes ab, die männliche Person sprang herunter und versuchte an Land zu schwimmen, schaffte dies aber nicht. Vor Eintreffen des Rettungsbootes wurde der Schwimmer mit seinem Schwan bereits von einem zivilen Boot aufgenommen.

Wieder nur wenige Minuten später wurde durch Rettungsturm 1 ein erschöpfter Surfer außerhalb der Badezone gemeldet. Das Rettungsboot konnte den Surfer aufnehmen und sicher an Land bringen.

Kurz darauf folgte bereits der nächste Einsatz. Ein pinker Flamingo mit drei Jugendlichen an Bord trieb vor der Hauptwache auf die Eckernförder Bucht hinaus und wurde durch die Rettungsbootbesatzung sicher an Land gebracht. Parallel wurde die Hauptwache durch die Leitstelle Rendsburg-Eckernförde zu einem medizinischen Notfall am Strand alarmiert. Da allerdings Rettungswagen und Notarzt schon vor Eintreffen der Rettungsschwimmer vor Ort war, konnte der Einsatz abgebrochen werden.

Somit wurden durch die Rettungsschwimmer in zwei Tagen insgesamt neun Personen gerettet. Alle abtreibenden und erschöpften Personen wurden durch die Rettungsschwimmer frühzeitig noch innerhalb der Badezone erkannt, sodass alle Situationen schon gelöst werden konnten, bevor erst Lebensgefahr bestand. red



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