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Rennrad-Fahrer stürzt in Dörpe

Retter verlieren Wettlauf mit dem Tod

DÖRPE. In Dörpe hat sich am Samstagnachmittag ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Ein 46 Jahre alter Mann aus Nordstemmen (Landkreis Hildesheim) verlor auf der abschüssigen Dörper Straße die Kontrolle über sein Rennrad und stürzte auf die Fahrbahn.

veröffentlicht am 27.08.2017 um 20:54 Uhr

Der Unfallort in Dörpe: Das Rennrad liegt auf der Straße. Im Rettungswagen versuchen Notarztteams, den Mann zu retten. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Bewusstlos blieb der Radfahrer, der einen Helm trug, am Straßenrand liegen. Augenzeugen eilten dem Verunglückten zur Hilfe und führten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Wiederbelebungsversuche durch. „Die Ersthelfer haben couragiert gehandelt und auch eine Mund-zu-Mund-Beatmung durchgeführt“, sagte Hauptkommissar Thomas Ende. Eine Notärztin der Deister-Süntel-Klinik und drei Rettungsassistenten des Roten Kreuzes gelang es gemeinsam mit dem Notarztteam des in der Zwischenzeit auf einem nahegelegenen Rübenfeld gelandeten Rettungshubschraubers „Christoph 4“, den klinisch Toten kurzzeitig ins Leben zurückzuholen. Wenig später verloren die Retter jedoch den Wettlauf mit dem Tod.

Die Ursache des Fahrradsturzes ist unbekannt. Die Polizei schießt Fremdverschulden aus. „Zeugen haben berichtet, dass weit und breit kein Fahrzeug in der Nähe war“, sagte Ende. Auch ein über die Straße laufendes Tier wurde nicht gesehen. Der Einsatz- und Streifendienst forderte – wie in solchen Fällen üblich – Ermittler der Tatort-Gruppe an. Die Beamten führten eine polizeiliche Leichenschau durch. Die Todesursache steht nicht zweifelsfrei fest. Der Radfahrer könnte sich bei dem Sturz schwere innere Verletzungen am Kopf zugezogen haben. Möglich ist aber auch, dass er während der Fahrt einen Herzinfarkt erlitten hat.



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