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Rentnerband hält Dorf sauber

Coppenbrügge (ist).
„Manche scharren schon jetzt ungeduldig mit den Füßen und fragen, wann’s wieder losgeht“; sagt Horst Zühlke. Seit nunmehr fast 35 Jahren ziehen sie in unterschiedlicher Besetzung vom Frühjahr bis zum Herbst jede Woche einmal los. Die fünf bis sechs Männer – mit Harke, Hammer, Schaufel, Spaten, Hacke und Schraubendreher, Pinsel oder Maurerkelle - gehören zum Ortsbild wie die sonntäglichen Kirchgänger.

veröffentlicht am 18.03.2009 um 14:13 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 10:41 Uhr

Rentnerband
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Coppenbrügge (ist).
„Manche scharren schon jetzt ungeduldig mit den Füßen und fragen, wann’s wieder losgeht“; sagt Horst Zühlke. Seit nunmehr fast 35 Jahren ziehen sie in unterschiedlicher Besetzung vom Frühjahr bis zum Herbst jede Woche einmal los. Die fünf bis sechs Männer – mit Harke, Hammer, Schaufel, Spaten, Hacke und Schraubendreher, Pinsel oder Maurerkelle - gehören zum Ortsbild wie die sonntäglichen Kirchgänger. Jeder in Lauenstein kennt die Aktiven der „Rentnerband“. Jeder weiß, das ist kein „loser Haufen von aus dem Arbeitsleben ausgeschiedenen Männern, die einer zweifelhaften Beschäftigung nachgehen“, wie Wilfried Frenke und Hartmut Höhne, 1. und 2. Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Lauenstein in ihrer Laudatio zur Aschermittwochsehrung schmunzeln. Die Müßigkeit des Rentnerdaseins ist in Lauenstein durchaus nicht aller Laster Anfang, sondern Beginn des Zupackens für die Gemeinschaft wenn’s „zum Beispiel für’s Fußballspielen nicht mehr ganz so reicht“, wie das jüngste Aktivenmitglied der aktuellen Einsatzgruppe, Klaus Schumacher sagt. Denn die „Rentnerband“ sei auch „keine Bande von älteren Herren, die Musik machen“, was der Name vielleicht vermuten ließe. Es sind handwerklich engagierte Männer, die mit Spaß und Verantwortungsbewusstsein aus freien Stücken und den Zielen des Lauensteiners Ernst Rudorff – Begründer des Heimat- und Naturschutzes vor anderthalb Jahrhunderten – verpflichtet an der Pflege und Gestaltung des Ortsbildes, vor allem aber der Wanderwege, Aussichtspunkte und über 40 Ruhebänke der Umgebung arbeiten.



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