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940 Bikerkommen nach Hemmendorf / Die meisten Teilnehmer sind jenseits der 30

Rekord beim Motorradgottesdienst

Hemmendorf (gök). Langsam wird der Gottesdienst für die Hemmendorfer Löwen zur Gewohnheit. Die Abläufe sitzen, und neben den Mitgliedern des örtlichen Clubs unterstützen auch viele Hemmendorfer die Veranstaltung, deren Flair sie zu schätzen wissen.

veröffentlicht am 17.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:21 Uhr

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In diesem Jahr waren die Rahmenbedingungen für die Motorradfahrer ideal. Schon als der Präsident des Motorradclubs, Heinz Barnkothe, Sonntagmorgen aufstand und aus dem Fenster blickte, war er sich des Erfolges des siebten Motorradgottesdienstes sicher. Die vielen Sonnenstrahlen würden sicher viele Motorradfahrer ins beschauliche Hemmendorf direkt an der Bundesstraße 1 locken.

Als die Veranstaltung von Landrat Rüdiger Butte und dem stellvertretenden Gemeindebürgermeister Karl-Heinz Grießner eröffnet wurde, waren bereits 300 Motorradfahrer anwesend. Die Parkplatzeinweiser hatten alle Hände voll zu tun, den vielen Fahrern ihre Parkplätze zu zeigen, um ein heilloses Durcheinander zu verhindern.

Die meisten teilnehmenden Motorradfahrer sind mittlerweile über 30 Jahre und älter. Jüngere Fahrer ließen sich kaum in Hemmendorf blicken. „Für uns war in unserer Jugend der Motorradführerschein der Schritt in die große weite Welt. Mit dem Zelt konnte man praktisch überall Urlaub machen, wo man mit dem Motorrad hinkam“, meint Michael Behrens aus Wallensen, der mit seinem Sohn Sascha das erste Mal an dem Motorradgottesdienst in Hemmendorf teilnahm.

In diesem Jahr ging die Ausfahrt nicht wie gewohnt um den Thüster Berg. „Aufgrund der Baustelle zwischen Hemmendorf und Salzhemmendorf wurde in Absprache mit dem Veranstalter die Ausfahrt dieses Jahr erstmalig verlegt“, so Polizeihauptkommissar Karl-Heinz Brandt von der Polizeistation Salzhemmendorf. Die Strecke führte von Hemmendorf aus nach Lauenstein über den Ith Richtung Coppenbrügge bis nach Eldagsen und über Mehle schließlich wieder zurück nach Hemmendorf. Im nächsten Jahr werde die Strecke wahrscheinlich wieder um den Thüster Berg gehen, da für die neue Strecke wesentlich mehr Sicherheitspersonal zum Absperren erforderlich war.

Insgesamt 940 Motorrräder wurden bei der Veranstaltung in Hemmendorf gezählt, von denen etwa 550 an der Ausfahrt teilnahmen. Zuvor sorgte die Rockband Armon und Garborkel für die richtige Stimmung auf dem Platz vor der Kirche, auf dem nach der Ausfahrt der Gottesdienst stattfand und der Tag für die Motorradfahrer langsam ausklang.

„Es war für uns wieder ein tolles Erlebnis, auf das wir stolz sein können. Durch die vielen Motorradfahrer wurde die Zahl der Hemmendorfer mal wieder mehr als verdoppelt und der Sound bei der Ausfahrt war wieder gigantisch“, schwärmte Heinz Barnkothe. Zwar wurde das Traumergebnis von 1000 Motorradfahrern knapp verpasst, aber ein Rekordergebnis ist es allemal.



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