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Stenger kann sich nicht durchsetzen

Rat hält an seinen „Visionen“ fest

Salzhemmendorf. Keinen geringeren als Altbundeskanzler Helmut Schmidt bemühte Udo Stenger für seine Abschlussbemerkung: „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen.“ Denn als Visionäre wollen sich die Salzhemmendorfer Ratsmitglieder verstanden wissen, wenn es um die Prüfung einer Reaktivierung der Bahnstrecke Voldagsen-Duingen geht. Wie zu erwarten, hatte die BWG-Fraktion mit ihrem Antrag, von diesem Ansinnen wieder Abstand zu nehmen (wir berichteten), keine Chance. Friedrich Lücke (CDU), ehemaliger Eisenbahner, gab zwar zu, eine Realisierung der Strecke sei „weit weg“, mutmaßte aber, wenn die Politik nicht aktiv geworden wäre, hätte Stengers Antrag wohl „genau andersherum gelautet“.

veröffentlicht am 28.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:25 Uhr

Kerstin Hasewinkel

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Kerstin Hasewinkel Stv. Redaktionsleiterin zur Autorenseite
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Karl-Heinz Grießner (SPD) wies daraufhin, dass es Wunsch der Kommunen gewesen sei, dass die Landesregierung die stillgelegten Strecken wegen einer möglichen Reaktivierung unter die Lupe nehmen solle. Und „diese Prüfung wird das Land machen, egal, was der Rat hier beschließt oder nicht“. Es dürfe nicht verboten sein, Visionen zu haben. Auch Lücke hatte zuvor von Visionen gesprochen. Dr. Wilhelm Koops (Grüne) wies daraufhin, dass der Gemeinde auch für den Prüfauftrag keine Kosten entstünden. Das habe er im Wirtschaftsministerium selbst abgefragt. Sein Fraktionsvorsitzender Karsten Appold nannte Stengers Antrag „unsachlich“ und „unlogisch“, Sachverhalte seien außerdem falsch dargestellt. Stenger wiederholte, gegen unnötige Ausgaben zu sein. Er meint, die Bürger würden das genauso sehen wie er.



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