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Rabenschwarz und tödlich …

Osterwald (sto). Ein Schrei zerreißt die Stille des Spielerheims der Freilicht- und Waldbühne Osterwald. Dann folgt ein Aufprall. Eine bunt gekleidete Gestalt schaut sich nach allen Seiten um und verschwindet durch eine Tür. Auf dem Fußboden liegt ein Mann – zu Tode erstarrt, wie es scheint. Plötzlich aber kommt Leben in ihn. Er richtet sich auf, lacht und fragt: „War das okay so?“

veröffentlicht am 31.03.2009 um 18:06 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 09:41 Uhr

Theater
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Osterwald (sto). Ein Schrei zerreißt die Stille des Spielerheims der Freilicht- und Waldbühne Osterwald. Dann folgt ein Aufprall. Eine bunt gekleidete Gestalt schaut sich nach allen Seiten um und verschwindet durch eine Tür. Auf dem Fußboden liegt ein Mann – zu Tode erstarrt, wie es scheint. Plötzlich aber kommt Leben in ihn. Er richtet sich auf, lacht und fragt: „War das okay so?“ Nicht ganz. Die Szene muss wiederholt werden, meinen Frauke Höflich und Anja Machens-Mielzarek. Ohne Kommentar folgt Christian Wolff den Anweisungen der Spielleiterinnen und lässt sich als Vernon Previtt erneut auf den Boden fallen. Nun klappt es mit der Falltechnik. Alle sind zufrieden. Die fünfte Szene aus dem zweiten Akt des Comedy-Thrillers „Zum Henker mit den Henks“ ist sozusagen „im Kasten“.
 Obwohl die Premiere am Freitag, 19. Juni, um 20 Uhr, noch in weiter Ferne liegt, laufen die Vorbereitungen für das diesjährige Abendstück bereits auf Hochtouren. „Wir proben jetzt dreimal wöchentlich“, sagt Frauke Höflich. Beteiligt am Stück, dessen Inszenierung Sandra Gabriel als Regieassistentin begleitet, sind insgesamt 22 Laiendarsteller. Jede der elf Rollen ist doppelt besetzt, damit alle 14 Aufführungen ohne Ausfälle problemlos auf die Bühne gebracht werden können.
 Mit dem Comedy-Thriller „Zum Henker mit den Henks“ hat sich das Bühnenteam diesmal bewusst für ein weniger bekanntes Stück entschieden. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, wo als Abendstück der Klassiker „Don Camillo und Peppone“ gezeigt wurde. „Wir wollen aber auch weniger bekannte Stücke spielen“, betont Solveig Everding, die Vorsitzende des Bühnenvereins. Dieser Comedy-Thriller von Normann Robbins in der deutschen Fassung von Axel von Koss sei es allemal wert, auf den Spielplan gesetzt zu werden, was besonders von kleineren Bühnen gern praktiziert werde. Zwar seien die Proben mit harter Arbeit verbunden, die Freude am Spielen aber überwiege wie immer.



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