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Wieder im Amt als Ahrenfelder Ortsbrandmeister: Hans-Günter Leiffholdt

Privat-Zoo bringt Entspannung

Ahrenfeld. Der Wechsel war nur ein Zwischenspiel. 1996 wurde Hans-Günter Leiffholdt das erste Mal zum Ortsbrandmeister von Ahrenfeld gewählt. Nach zwölf Jahren sah er die Zeit reif für einen Wechsel und so rückte er ins zweite Glied zurück und wurde der Stellvertreter hinter Jens Rabing. Doch Rabing war in den vergangenen Jahren beruflich sehr eingespannt und konnte so kaum noch vor Ort in Ahrenfeld sein. Da sonst niemand bereit war, das Amt zu übernehmen, stellte sich Leiffholdt bei der Jahreshauptversammlung zur Wahl und wurde einstimmig gewählt.

veröffentlicht am 05.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 19:41 Uhr

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Die Wahl hätte fast nicht durchgeführt werden können. Denn es waren nur fünf Aktive da. Für eine beschlussfähige Versammlung muss mehr als die Hälfte der aktiven Feuerwehrleute anwesend sein. In Ahrenfeld sind das aber nur noch acht. Zwar muss das Ahrenfelder Feuerwehrfahrzeug zwar nur mit sechs Mann besetzt werden, aber das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Die Gemeinde hat sich dazu bekannt, dass auch die kleinen Ortswehren erhalten bleiben sollen. Aber Leiffholdt ist sich darüber klar, dass es irgendwann kritisch wird. Fast alle Aktiven in Ahrenfeld sind wie er knapp über 50 Jahre alt. Nachwuchs ist derzeit nicht in Sicht. In seiner Jugend gab es mal eine Jugendfeuerwehr in Ahrenfeld und bis zu 15 Aktive. Doch die Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben in Ahrenfeld kein Interesse am Dienst in Uniform. „Sie helfen zwar gerne mal bei Veranstaltungen, aber für den Feuerwehrdienst können sie sich nicht begeistern“, guckt Leiffholdt betrübt in die Zukunft.

Ablenken kann sich der gelernte Elektriker, der jetzt bei der Diakonie Himmelsthür arbeitet, zu Hause. Denn neben seiner Frau und seinem 18-jährigen Sohn gehören noch vier Pferde, zwei Hunde, eine Katze, zwei Laufenten und zwei Ziegen zur Familie. Die Tiere verlangen viel Aufmerksamkeit und Pflege, bei der er gut entspannen kann.

Einmal in der Woche verrichtet Leiffholdt zusammen mit seinen Kameraden Dienst im Feuerwehrgerätehaus. Doch in diesem Jahr werden sie sich etwas öfter treffen müssen. Denn im Juli feiert die Ortswehr ihr 80-jähriges Bestehen, wofür es noch viel vorzubereiten gilt. Noch hofft Leiffholdt, dass das nicht der letzte Geburtstag für die Feuerwehr wird und es doch noch einige zu feiern gibt.gök

Hans-Günter Leiffholdt mit einem der Familienpferde.gök



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