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In Sachen Kita-Gebühren setzt Städte- und Gemeindebund auf Kontakt nach Berlin

Post aus der alten Heimat

Coppenbrügge/Berlin. Kaum im Amt, erhielt Kleindiek bereits ein Schreiben aus seiner alten Heimat – von Hans-Ulrich Peschka, der nicht in seiner Eigenschaft als Gemeindebürgermeister die Gelegenheit nutzte, mit dem Staatssekretär in Berlin Kontakt aufzunehmen, sondern als Kreisgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes. Peschka wollte die Gelegenheit nutzen und das Thema frühkindliche Erziehung, Kinderbetreuung in Krippe und Kindergarten ansprechen – und die Chance für einen direkten Kontakt ins Familienministerium. Dem Wunsch nach einem Gespräch folgte jetzt die Einladung nach Berlin. Peschka machte dabei deutlich, dass allein für Coppenbrügge seit 1995 die Kindergartenposten von damals (umgerechnet) 45 000 Euro auf heute nunmehr 900 000 Euro gestiegen sind. Alle acht Kommunen im Landkreis Hameln-Pyrmont haben zusammen ein Defizit für das Jahr 2013 in Höhe von 20 Millionen Euro zu verzeichnen. Allein „das kleine Coppenbrügge“ hat den geforderten Rechtsanspruch von 35 Prozent bereits im Jahr 2012 mit 39 Prozent erreicht, „ein Kraftakt, den wir für unsere jungen Familien gern geleistet haben und weiter leisten wollen. Auf Dauer sind nicht nur Coppenbrügge, sondern unsere Kommunen landes- beziehungsweise bundesweit hier finanziell überfordert“, so Peschka, der nun hofft, dass sich Kleindiek dafür starkmacht, dass die versprochenen Gelder der Bundesregierung „auch unten ankommen“. Laut Peschka ist ein Gespräch mit dem Familien- und dem Finanzministerium geplant, in dem es konkret um die Betreuungskosten und die finanzielle Grundausstattung der Kommunen gehen soll. Kleindiek sagt zu dem Besuch aus Coppenbrügge, es sei für ihn sehr hilfreich, anschaulich und aus erster Hand Informationen über die Situation einer Kommune zu erhalten, „denn die Probleme sind ja überall die gleichen“.hen

veröffentlicht am 08.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 19:21 Uhr



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