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Vokalensemble der Musikhochschule Detmold beim Kulturförderkreis

Poppig, jazzig, ansteckend

Lauenstein (sto). Sie studieren Musik, weil sie ihr Hobby zum Beruf machen möchten, um beispielsweise als Chorleiter oder Musiklehrer arbeiten zu können. Sie geben Konzerte in Kirchen und anderswo. Einen Auftritt hatten sie in diesem Jahr sogar in der JVA Brackwede, und zwar gemeinsam mit dem dortigen Gefangenenchor. Auch weite Reisen scheuen sie nicht, um ihr musikalisches Talent in die Welt zu tragen. So waren sie im Sommer beim Musik-Festival in Istanbul, wo sie ihr Repertoire in zwei Konzerten präsentiert hatten. Ihr jüngster Auftritt führte die Musiker und Musikerinnen des Vokalensembles „Pop-Up“ der Musikhochschule Detmold nun nach Lauenstein in die St.-Nikolai-Kirche. Unter der Leitung von Professorin Anne Kohler wurde ein vorweihnachtlicher Leckerbissen serviert – allerdings mit Nebenwirkungen, die die Zuhörer bis Heiligabend vermutlich nicht vergessen haben werden. Womit das Konzert seinen Zweck erfüllt hätte, denn unter dem Motto „Was soll das bedeuten?“ sollte es auf das Fest einstimmen. Das aus Schlesien stammende Weihnachtslied aus dem Jahr 1817 gehörte ebenso zum Repertoire wie das Wiegenlied aus dem Salzkammergut um 1800 „Still, still, weil’s Kindlein schlafen will“ oder der Klassiker „Stille Nacht“, das „Halleluja“ von Leonard Cohen oder der Ohrwurm „Rudi, the red-nosed Reindeer“. Das Besondere: Die Lieder wurden von Pop-Up nicht auf klassische Weise vorgetragen, sondern poppig und jazzig. Wohl dosiert mit großem Wiedererkennungswert und ansteckender Lebensfreude. Für die lebendige Darbietung bedankte sich das Publikum mit langanhaltendem Applaus und Standing Ovations.

veröffentlicht am 19.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 22:41 Uhr

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