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Mehr Attraktivität durch Ausweitung des Repertoires hin zu modernen Stücken / Befreundete Kapellen unterstützen sich gegenseitig

Pop statt immer nur Polka: Musikzug Oldendorf auf neuen Wegen

Oldendorf (gök). Aus dem Feuerwehrgerätehaus schallt „Böhmischer Traum“ – eine Polka. Soweit nichts Ungewöhnliches, wenn ein Feuerwehrmusikzug wie hier in Oldendorf sein Repertoire einübt. 20 Musiker musizieren mittlerweile noch beim Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Oldendorf. Bei Auftritten werden sie aber regelmäßig von bis zu sechs Musikern aus befreundeten Kapellen unterstützt. Dieser Austausch ist mittlerweile Standard bei den Musikzügen und -kapellen in der Region. „Zwar finden sich immer wieder Jugendliche, die ein Instrument spielen wollen, doch während der ersten zwei Jahre müssen die Teilnehmer viel Disziplin zeigen“, so der Dirigent der Oldendorfer, Detlev Brünig. „Naturgemäß können die Jugendlichen nicht gleich ohne Probleme mitspielen. Die Ausbildung erfolgt durch die jeweiligen Musiker des Musikzuges an den spezifischen Instrumenten im Einzel- oder auch mal im Sammelunterricht. Das fordert den Musikern, aber auch den Schülern, viel ab. Im Vergleich zu früheren Jahren haben die Jugendlichen heutzutage sehr viele Freizeitmöglichkeiten. Da bleiben dann halt nicht mehr viele bei der Musik hängen.“

veröffentlicht am 23.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:21 Uhr

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Um weiter attraktiv zu bleiben, hat sich der Musikzug für eine Erweiterung des Musikangebotes entschieden. Im Vergleich zu vielen anderen Musikzügen bieten die Oldendorfer nun neben der traditionellen Blasmusik auch Unterhaltungsmusik. Die Oldendorfer haben das Glück, dass sie Klaus Lübbecke mit seiner E-Gitarre und Diana Schuler am Keyboard als Unterstützung gewinnen konnten. Zwar verfügte der Musikzug vorher schon über eine Keyboarderin, doch Diana Schuler singt auch noch dazu. Für den männlichen Gesangspart sorgen dann Klaus Lübbecke oder der Dirigent Detlev Brünig selber.

Zu den Auftritten braucht der Musikzug natürlich auch einen Ansager. Mit seinen Entertainerqualitäten und natürlichem Charme peitscht Detlev Brünig neben den Musikern das Publikum richtig an. „Du weißt vorher nie, was Dich erwartet. Manchmal bewegt sich das Publikum gar nicht, und manchmal stehen sie nach dem zweiten Lied auf dem Tisch und gehen begeistert mit.“ Das Repertoire des Musikzuges wird ständig erweitert.

Neben den traditionellen Blasmusikstücken wie Polkas oder Walzern haben auch Popsongs mittlerweile Einzug gehalten. Sehr gut kommen beim Publikum immer Stücke wie „Nessaja“ von Peter Maffay, der „Lion King“ oder ein Abba-Medley an. Die Bandbreite reicht dann aber auch bis zu Schlagern wie „Fiesta Mexicana“, „Du kannst nicht immer siebzehn sein“ oder „Die Gefühle haben Schweigepflicht“.

Die Musiker aus Oldendorf sind sich sicher, dass sie auf diesem Weg den Musikzug noch lange erhalten können und ihr Publikum weiter begeistern.

Mehr Schwung bringen Detlev Brünig als Entertainer sowie Diana Schuler und Klaus Lübbecke mit ihrem Gesang in die Auftritte des Musikzuges.

Fotos: gök



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