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Gemeinsames Feuerwehrhaus in Thüste als Vorbild / 250 000 Euro im mittelfristigen Finanzplan vorgesehen

Politik denkt erstmals über Stützpunkt in Oldendorf nach

Salzhemmendorf (gök). Rat bei der Feuerwehr Voremberg haben sich die Salzhemmendorfer Politiker geholt: Im Feuerwehrstützpunkt Salzhemmendorf stellten die Emmerthaler ihr Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser (TSF-W) vor. Hintergrund ist, dass in diesem Jahr die Ausschreibung für ein neues TSF-W in Benstorf erfolgen soll, da das vorhandene Fahrzeug dort über 40 Jahre alt ist. „Jetzt hat man auch mal ein Bild im Kopf, worüber man ständig redet“, sagte Kämmerer Detlev Fessenbecker.

veröffentlicht am 31.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 18:21 Uhr

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Die Voremberger wie auch Salzhemmendorfs Gemeindebrandmeister Walter Wiegmann rieten dazu, sich ebenfalls für ein Mercedes-Modell zu entscheiden, da dies nach ihrer Meinung qualitativ besser sei. „In der Anschaffung liegen die Modelle auch preislich sehr nah beieinander“, so Wiegmann.

Zwar hat die Gemeinde in diesem Jahr bei der Feuerwehr höhere Ansätze – für das TSF-W als zweite Rate 45 000 Euro und für den Mannschaftstransporter in Thüste 35 000 Euro – als in den letzten Jahren, doch kommen in naher Zukunft wahrscheinlich noch weit größere Ausgaben auf die Gemeinde zu. Denn die Tanklöschfahrzeuge in Salzhemmendorf und das im Stützpunkt Thüste vorhandene sind beide über 30 Jahre alt. „Bei einer Neuanschaffung kann man von Kosten von etwa 220 000 Euro pro Fahrzeug ausgehen. Für das Salzhemmendorfer Fahrzeug hatten wir in der Vergangenheit schon Probleme bei der Ersatzteilbeschaffung“, sagt Wiegmann.

In der mittelfristigen Finanzplanung hat die Gemeinde für das Jahr 2015 schon einen Finanzansatz von 250 000 Euro für einen neuen Feuerwehrstützpunkt vorgesehen, wovon die Politiker jetzt erstmals Kenntnis nahmen. „Die positiven Erfahrungen aus dem Umgang der Wehren untereinander in Thüste ist mittlerweile auch im Norden der Gemeinde in Oldendorf, Osterwald, Benstorf und Ahrenfeld angekommen“, bestätigte Fessenbecker erste lockere Gespräche. Die Ortsbrandmeister haben sich dort bereits ausgetauscht und könnten sich dort auch einen gemeinsamen Stützpunkt vorstellen. „In Teilen der Ausbildung wird jetzt schon zusammengearbeitet. An der Zusammenarbeit der Feuerwehrkameraden wird es nicht scheitern“, so der stellvertretende Gemeindebrandmeister und Ortsbrandmeister von Oldendorf, Dirk Habenicht. „Allerdings wollen wir in die Planungen mit einbezogen werden, und unser Wort soll auch Gewicht haben“, fordert Habenicht. Denn nach seinem Eindruck war das in Thüste nicht immer der Fall. Eine geforderte Betankungsmöglichkeit außerhalb des Hauses an der Rückseite etwa wurde wieder verworfen. Karsten Appold (Grüne) und Erich Weber (SPD) bestätigten, dass man über die Pläne zunächst in den Fraktionen sprechen müsste. Die 250 000 Euro sind allerdings nur als Anschubfinanzierung zu sehen. Genaue Beträge können nicht genannt werden, aber es ist von einer Summe zwischen 500 000 und einer Million Euro auszugehen.



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