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Sanierungskosten aus Sicht der Politik zurzeit „schwer vermittelbar“

Pläne für das Rathaus umstritten

Salzhemmendorf (hen). Gewiss: Eine energetische Sanierung des Salzhemmendorfer Rathauses ist wünschenswert. Ob es aber in Zeiten knapper Kassen gerechtfertigt ist, „eine Investition in dieser Höhe“ vorzunehmen, während alle anderen drängenden Maßnahmen liegen bleiben müssten, daran hatte nicht nur Reinhold Breyer (SPD) im Bauausschuss seine Zweifel. Das Gremium sollte sich mit den Detailfragen befassen: Was soll vom Dachboden über Fenster bis zur Heizungsanlage saniert werden, wird eine Pelletsanlage dem Gasbrennwertkessel vorgezogen? Dass eben die Frage nach der Nutzung erneuerbarer Energien überhaupt gestellt werde, nannte Karsten Appold (Grüne) positiv. Doch auch er sieht einen massiven Eingriff in die Haushaltsberatungen: „Von welchem Geld sollen wir das finanzieren?“ Als „schwer vermittelbar“ bezeichnete Manfred Roth (SPD) das Vorhaben einer umfangreichen Rathaussanierung, während zugleich die „Straßen kaputt“ seien: „Wir müssen schauen, was dringend notwendig ist.“

veröffentlicht am 08.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:21 Uhr

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Die Möglichkeit, die Sanierung über ein Contractingmodell zu finanzieren, brachte Gemeindebürgermeister Martin Kempe in die Diskussion ein. Die Bedingungen müssten aber im – nichtöffentlichen – Verwaltungsausschuss besprochen werden.



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