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Gute Resonanz beim Fest des weißen Muses / Erinnerung an Ablassmärkte / Erstmalig mit Kindergottesdienst

Pilgern mit Wittmus, Klosterlikör und Ordensbrüdern

Marienau (sto). Einmal im Jahr, drei Wochen nach Ostern, begeben sich Marienauer auf einen „Pilgergang“ durch den Ort. Nicht, um Buße zu tun, sondern um an das einst im Ort ansässige Karmeliterkloster, an die Ablassmärkte und an die damals mit weißem Mus beköstigten Pilger zu erinnern. Das traditionelle „Wittmus“ am Wochenende, das Fest des weißen Muses und der Geselligkeit, erwies sich auch diesmal wieder als eine beliebte Veranstaltung für Groß und Klein.

veröffentlicht am 03.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 07:21 Uhr

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„Mit der Resonanz können wir sehr zufrieden sein“, freute sich Fritz Bretzing. Das Programm sei an allen drei Veranstaltungstagen gut angenommen worden, so der Vorsitzende der ausrichtenden Dorfgemeinschaft am Sonntag.

Geboten wurden unter anderem ein Jahrmarkt mit Fahrgeschäften und Buden, eine Disco, eine Kaffeetafel, ein gemeinsames Mittagessen, ein Konzert mit dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Dörpe und ein Gottesdienst im Festzelt mit Pastorin Marianne Engwicht.

Kindergottesdienst im Klostergarten

Zum ersten Mal wurde darüber hinaus im Klostergarten ein Kindergottesdienst ausgerichtet. Diakonin Vera Bäßmann stellte mit den Kindern aromatische Duftöle aus Marienauer Flieder her.

Erstmalig wurde außerdem im Klostergarten die Marienauer Fahne gehisst – als Auftakt zum Pilgergang, den Marianne Engwicht mit besinnlichen Worten segnete. Gemeinsam mit einigen „Mönchen“ lud „Prior Johann von Hildesheim“ (wie immer dargestellt von Kurt-Manfred Lemcke) dann ein zu dem Pilgergang durch den Ort, vorbei an sieben Tafeln mit Darstellungen alter Handwerkskunst.

Marienauer folgen den „Autoritäten“

Viele Marienauer folgten den „Ordensbrüdern“, die zwar nur verkleidet waren, trotzdem aber Autorität ausstrahlten und auch ein Gläschen Klosterlikör nicht abschlugen, hält das Gebräu doch Leib und Seele zusammen. „Tillus Medicus“ (Uwe Thielke) erwies sich auf dem Pilgergang mit seiner selbst hergestellten „Medizin“ auch diesmal wieder als unverzichtbarer Begleiter. Zur Stärkung wurde unterwegs weißer Mus (Wittmus) ausgeschenkt, der nicht nur den Einheimischen schmeckte. „Lecker!“, schwärmte auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller, die den Pilgergang gemeinsam mit Ulrich Watermann begleitete.

Fritz Bretzing, in der Tracht eines Gerbers, begrüßt die Gäste im Klostergarten.

Foto: sto



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