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Melancholie und Temperament

Peter Orloff und Schwarzmeer Kosaken-Chor in der Christuskirche

Gemeinsam mit dem Frauenchor „Bergmusikverein Osterwald“ findet am Mittwoch, 13. Februar, um 17 Uhr in der Christuskirche in Salzhemmendorf-Osterwald wieder ein festliches Konzert des berühmten Schwarzmeer Kosaken-Chores statt unter der musikalischen Gesamtleitung und persönlichen Mitwirkung von Peter Orloff, der einst als jüngster Sänger aller Kosakenchöre der Welt – damals übrigens gemeinsam mit Ivan Rebroff – im Schwarzmeer Kosaken-Chor seine legendäre Karriere begründete und inzwischen sein 60-jähriges Bühnenjubiläum feiert.

veröffentlicht am 10.01.2019 um 18:22 Uhr

Peter Orloff und der Schwarzmeer Kosaken-Chor nehmen die Konzertbesucher mit auf eine musikalische Reise durch das schneebedeckte Land von Moskau bis an den Baikalsee, von Kiew bis St. Petersburg. foto: pr

Aus dem kleinen Jungen mit der schon damals aufsehenerregenden Stimme wurde die Schlagerlegende Peter Orloff, der „König der Hitparaden“ mit 19 eigenen Charts-Notierungen und zahlreichen Goldenen Schallplatten – unter anderem als Sänger für „Ein Mädchen für immer“ und die „Königin der Nacht“, als Textdichter für Bernd Clüvers „Junge mit der Mundharmonika“ und als Komponist für „Du“, Peter Maffays bis heute größten Hit, den inzwischen auch Helene Fischer singt ebenso wie Andrea Berg den von Peter Orloff komponierten und getexteten Millionen-Hit „Der kleine Prinz“. Außer Peter Maffay und Bernd Clüver produzierte er auch Heino, Freddy Quinn und Julio Iglesias.

Begeisternde Fernsehauftritte vor einem Millionenpublikum und wiederum zahlreiche Goldene Schallplatten und CDs unterstreichen den Ruf des Schwarzmeer Kosaken-Chores als herausragendes Kosakenensemble unserer Zeit.

Russland und die Ukraine haben derzeit ein Problem, aber hier konzertieren unter der Leitung von Peter Orloff hochdekorierte ukrainische und russische Sänger von Weltklasse in herzlichem Einvernehmen – atemberaubende Tenöre, abgrundtiefe Bässe und als besonderes Highlight eine absolute Weltrarität, ein männlicher Sopran von der Kiewer Oper. Stimmwunder oder Wunderstimmen – beides stimmt! Dem Ensemble gehören auch drei der weltbesten russischen Instrumental-Virtuosen an, die nach dem Tode von Ivan Rebroff – quasi als dessen musikalisches Vermächtnis an seinen einstigen Weggefährten und Freund Peter Orloff – hier ihre neue musikalische Heimat gefunden haben.

Dank seiner Besetzung ist der Schwarzmeer Kosaken-Chor in der Lage, ein Programm aufzuführen, das weit über das hinausgeht, was man von einem Kosaken-Chor üblicherweise erwartet. Oder wann hat man je in diesem Zusammenhang Werke gehört wie „Schwanensee“, „Leise flehen meine Lieder“ oder – das Paradesolo aller großen Tenöre – „Nessun dorma“.

Es ist eine musikalische Reise durch das schneebedeckte Land von Moskau bis an den Baikalsee, von Kiew bis St. Petersburg mit Romanzen, Geschichten und Balladen von überwältigender Ausdruckskraft, tiefer Melancholie und überschäumendem Temperament.red



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