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Heimatverein „Wir Coppenbrügger“ will vorübergehend Lokal im Museum übernehmen

Peschka präsentiert Café-Lösung

COPPENBRÜGGE. Seit geraumer Zeit versucht die Gemeinde, für das Café im Museum in der Burg einen neuen Betreiber zu finden. Jetzt zeichnet sich immerhin eine Übergangslösung ab: Der Heimatverein „Wir Coppenbrügger“ möchte das Café ehrenamtlich betreiben.

veröffentlicht am 03.05.2016 um 16:22 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:44 Uhr

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Autor:

von christiane stolte
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Vor zwei Jahren wurde das Café im Museum in der Burg aus privaten Gründen der damaligen Betreiberin geschlossen. Seitdem ist der Raum im Gewölbe des Museums verwaist. „Schade, denn viele Besucher würden die Besichtigung des Museums oder ihren Spaziergang durch den Burgpark gern mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Torte abrunden“, betont Klaus Stettner. Manche Leute möchten auch nur das Café besuchen und die idyllische Atmosphäre des Burginnenhofs genießen, wie der Vorsitzende des Museumsvereins Coppenbrügge von vielen Anfragen weiß. Zu seinem Bedauern müsse er den Leuten dann leider einen ablehnenden Bescheid geben. Das könnte sich aber bald ändern. Die Gemeinde Coppenbrügge, Eigentümerin des Museums, sucht nämlich nach einem neuen Betreiber für das Café.

„Einige Anfragen haben wir bereits erhalten, leider aber noch nichts Konkretes“, betont Gemeindebürgermeister Hans-Ulrich Peschka. Er hofft, dass sich in Kürze jemand findet, der bereit ist, das Café noch in diesem Sommer zu eröffnen. Bis dahin wurde nun eine Alternative gefunden, deren Umsetzung aber zunächst getestet werden soll. „Der Heimatverein „Wir Coppenbrügger“ hat sich bereit erklärt, das Café ehrenamtlich zu öffnen“, macht Peschka als Vorsitzender des Heimatvereins aufmerksam. Eine große Kaffeemaschine und das Mobiliar seien bereits vorhanden. Organisatorische Details müssen noch besprochen werden, auch hinsichtlich der Öffnungszeiten. Fest steht aber schon, dass der Start am Sonntag, 19. Juni, erfolgen soll – zeitgleich mit der im Museum stattfindenden Eröffnung der Ausstellung „Grün und blau schlagen – Färber und Drucker in Coppenbrügge“. Ob das Café jeden Sonntag von den Vereinsmitgliedern eröffnet wird, ist noch unklar. „Den Gedanken haben wir aber bereits in Erwägung gezogen“, betont der Vorsitzende.

Da das Café sehr klein ist, muss der Kuchen an einem anderen Ort gebacken werden. So hatten es die bislang zwei Betreiber auch praktiziert. Im Inneren des 4,80 Meter breiten und 8,50 Meter langen Raumes ist außer für einen Tresen nur noch Platz für wenige Tische, draußen jedoch im Burginnenhof kann nahezu die gesamte Wiese genutzt werden und außerdem die Fläche unter der Überdachung. „Die Gäste haben sich gern nach draußen gesetzt“, erinnert sich Stettner. Kein Wunder, denn der idyllische Burginnenhof ist wie geschaffen für ein Innehalten – nicht nur wegen der Natur, sondern wegen des gesamten historischen Ensembles: Im Vordergrund das Museumsgebäude, in dem einst das ehemalige Amtsgericht untergebracht war, die Reste der Mauer der um 1303 erbauten, aber längst nicht mehr existierenden Burg, und auf dem Burgwall die „Zar-Peter-Linde“, die an den Besuch Zar Peter des I. in Coppenbrügge im Jahr 1697 erinnern soll. Außerdem fällt der Blick auf zwei Türen mit der Aufschrift „Töpferei“ und „Hofküche“. Beide Räume können besichtigt werden.

Nähere Details zum Betrieb des Cafés sind im Rathaus Coppenbrügge zu erfahren.



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