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Peschka bringt sich in Stellung

Coppenbrügge (HW). „Ein schlauer Kopf hat es einmal treffend formuliert, man werde an dem gemessen, was man erreicht hat. Und ich behaupte: Wir haben viel erreicht und sind noch längst nicht am Ende angekommen.“

veröffentlicht am 27.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 04:41 Uhr

Peschka
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Mit diesen Worten hat Gemeindebürgermeister Hans-Ulrich Peschka gestern Abend nicht nur das CDU-Scheunenfest, sondern gleichzeitig die heiße Phase des Wahlkampfes der Christdemokraten in Coppenbrügge eröffnet. Der Verwaltungschef, der am 11. September wieder gewählt werden möchte, vor rund 150 Gästen in Nagels Scheune: „Unser Handeln war und ist immer gemäß unserer Wahlaussage ‚miteinander die Zukunft gestalten‘ ausgerichtet gewesen. So und nicht anders habe ich mein Handeln in den zurückliegenden Jahren verstanden.“
 Dass durch die Wirtschaftskrise und der damit verbundenen Arbeitslosigkeit der Haushalt Coppenbrügges noch keine schwarze Null schreibe, bedauert Peschka. Dieses Ziel sei ursprünglich für 2010 geplant gewesen. „Trotz angespannter Finanzlage haben wir aber viel auf den Weg bringen können“, betonte der Christdemokrat und zog eine positive Bilanz seiner vergangenen sieben Jahre als Bürgermeister. Für die Zukunft nannte er folgende Eckpunkte: Erhalt der Infrastruktur, Ortsentwicklung, die Bereiche Schule und Kindergärten, Jugend- und Kultur. Auch der interkommunalen Zusammenarbeit, dem Tourismus und der Naherholung sowie dem Klimaschutz will Peschka im Falle seiner Wiederwahl große Beachtung schenken. „Weitere infrastrukturelle Herausforderungen werden die Instandsetzung der Schmutzwasserleitungen im Bereich Bessingen mit der einhergehenden Landesstraßensanierung mit einem Haushaltsvolumen von Euro 420 000 in Jahr 2012 sein.

Auch Innenminister Uwe Schünemann lobte das Engagement Peschkas. „Es gibt kaum einen Bürgermeister, der so oft im Landtag war, um Geld aus Fördertöpfen abzuschöpfen und sinnvoll einzusetzen. Das ist beispielhaft, sagte der CDU-Politiker gegenüber der Dewezet. Er war nach Coppenbrügge gekommen, um über die „Zukunft der Kommunen in Niedersachsen zu sprechen. Dem demografischen Wandel könne nicht durch Verwaltungsstrukturen begegnet werden, sondern durch eine Stärkung des Ehrenamtes, „in Coppenbrügge insbesondere der Vereine“, sagte der Minister und merkte an: „Ehrenamtliches Engagement gewinnt immer mehr an Bedeutung.“ Den finanziell am Stock gehenden Städten und Gemeinden käme die Grundsicherung zugute, „was dem Landkreis Hameln-Pyrmont allein sieben Millionen Euro bringt“. Auch unterstütze das Land Niedersachsen klamme bei Fusionen. „In den nächsten 20 Jahren stehen dafür 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung,“ betonte Schünemann.



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