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Ortsbürgermeister: Abgestellte Fahrzeuge sorgen oft für Ärger

Parkverbot soll erweitert werden

HEMMENDORF. Immer wieder sorgt der Marktplatz Hemmendorf für Gesprächsstoff bei den Bürgern. Meist geht es um das Dauerthema „Ratskeller“, mal um die geflickte und dadurch unschön aussehende Fahrbahndecke und immer wieder wird der Wunsch laut, der Marktplatz müsste komplett saniert und aufgewertet werden.

veröffentlicht am 28.09.2018 um 16:29 Uhr

Der Ortsrat Hemmendorf will sich für eine Erweiterung des Parkverbots im Bereich des Marktplatzes einsetzen. Foto: sto
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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Pläne dafür sind sogar bereits vorhanden. Sie waren vor fünf Jahren im Rahmen des Modellprojekts „Umbau statt Zuwachs“ erarbeitet worden, schlummern allerdings seit damals in der Schublade der Verwaltung, denn die Kosten für die architektonische Aufwertung würden Unsummen verschlingen. In der jüngsten Diskussion um den Marktplatz geht es um die Parkplatzsituation.

Das bereits bestehende Parkverbot, das vor dem roten Backsteingebäude in die linke Richtung zeigt, sollte nach rechts erweitert werden – bis runter zur Beschilderung „Marktplatz/In der Meisterei/Beekstraße“ – so die Forderung des Ortsrats Hemmendorf. „Immer wieder zeigt es sich, dass die an der Mauer parkenden Fahrzeuge ein Hindernis für größere vorbeifahrende Fahrzeuge sind“, argumentiert Hemmendorfs Ortsbürgermeister Friedrich Lücke. Beispielsweise für landwirtschaftliche Fahrzeuge und Lkw. Die Situation verschärfe sich noch, wenn es sich bei den an der Mauer parkenden Fahrzeugen um Transporter handele, was häufig der Fall sei. In der jüngsten Sitzung des Ortsrats wurde einstimmig beschlossen, die Verwaltung möge nun klären, ob eine Erweiterung des Parkverbots umgesetzt werden könnte.

An die Grundstückseigentümer appellierte der Ortsbürgermeister, sie mögen gewissenhafter der Reinigungspflicht ihrer Grundstücke nachkommen und dort, wo Bedarf bestehe, auch auf die Sicherheit der Gebäude achten. Herabfallende Ziegel oder eine abblätternde Hausfassade, wie derzeit am ehemaligen „Ratskeller“ zu beobachten, könnten Gefahren mit sich bringen. Der Ratskeller habe mittlerweile zwar einen neuen Eigentümer, die Nachnutzung des Gebäudes sei aber immer noch nicht bekannt. Aufgrund des maroden Zustands des Gebäudes sei von einem Abriss auszugehen.



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