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Einweihung der neuen Stellplätze für Pkw und Fahrräder / Ort soll besser angebunden werden

Parkproblem am Bahnhof Osterwald gelöst?

Oldendorf/Osterwald (sto). Weil die Stellplätze auf dem Bahnhofsparkplatz nicht ausreichten, waren Fahrzeuge in der Bahnhofstraße abgestellt worden, was immer wieder zu Verkehrsbeeinträchtigungen geführt hatte. Betroffen waren hauptsächlich Linienbusse, denn sie mussten häufig durch ein Nadelöhr jongliert werden. Das soll sich nun mit der erfolgten Erweiterung des 2006 installierten Park-and-Ride-Platzes ändern. Die vorhandene Anlage am Bahnhof wurde mit 20 weiteren Pkw-Stellplätzen ausgestattet. Auch 20 neue Abstellplätze für Fahrräder sind entstanden. Eine Sammelschließanlage („Käfig“) für die Fahrräder wird Anfang des nächsten Jahres errichtet. In absehbarer Zeit soll der Platz noch beleuchtet und begrünt werden.

veröffentlicht am 03.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 23:41 Uhr

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Am Wochenende wurde die erweiterte Anlage freigegeben. „Wir hoffen, sie wird von den Pendlern gut angenommen“, betonte Karl-Heinz Grießner, der stellvertretende Gemeindebürgermeister, nach dem symbolischen Durchschneiden des Absperrbandes. Mit der Erweiterung sollen die Akzeptanz des Haltepunktes sowie die mobile Erreichbarkeit optimiert werden. Besonders im ländlichen Raum sei es notwendig, die Mobilität weiter zu beleben, um das Leben auf dem Land für Alt und Jung attraktiver zu gestalten und somit dem demografischen Wandel gerecht zu werden. Trotz der engen Finanzlage der Gemeinde müsse alles drangesetzt werden, um auch kleine Orte optimal an den Nahverkehr anzubinden. Die Erweiterung des Platzes sei ein erster Schritt in diese Richtung.

Zum Hintergrund: Seit dem 1. September 2012 fahren keine Busse mehr in den Abendstunden. Berufspend-ler, die nach 17 Uhr mit dem Zug am Bahnhof Osterwald ankommen, müssen sich eine andere Transportmöglichkeit suchen, um nach Hause zu kommen. Die Streichung der beiden letzten Busse hatte deshalb zu Unmut einiger Pendler geführt (wie die Dewezet berichtete). Mehr Parkraum schaffen, aber Busse streichen – das passe nicht zusammen, war damals argumentiert worden.

Mit den Bauarbeiten für die erweiterte Anlage war im September dieses Jahres begonnen worden. Die Gesamtkosten der Park-and-Ride-Maßnahme belaufen sich auf rund 118 000 Euro. Die Erweiterung wird von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mit rund 77 600 Euro bezuschusst. Die Planung erfolgte durch das Ingenieurbüro Vössing aus Hannover. Mit der Durchführung der Bauarbeiten war die Firma Bente Garten- und Landschaftsbau aus Hehlen beauftragt. Im vergangenen Jahr hatte das Land Niedersachsen auf Grundlage des Programms „Niedersachsen ist am Zug II“ den Bahnsteig am Bahnhof Osterwald für den öffentlichen Nahverkehr aufgewertet, kundenorientiert ausgestattet und an die Einstiegshöhen der Züge angepasst.

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Mit der „kommunalen Schere“ durchschneidet Karl-Heinz Grießner das Absperrband.

Übrigens: Obwohl der Bahnhof „Bahnhof Osterwald“ genannt wird, gehört er zu Oldendorf. Der Grund für diese Namensverwirrung wird in der ehemaligen Industriegeschichte Osterwalds vermutet, die den Ort Osterwald über die Grenzen hinaus bekannt gemacht hatte.



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