weather-image
Drei Stücke mit 150 Darstellern / Im Mittelpunkt: „Das Dschungelbuch“ und eine „Eine Hochzeit zum Verlieben“

Osterwaldbühne setzt auf Erfolgsrezept

OSTERWALD. Wenn Mogli, Balou und kleine Wölfe mit einer Braut und einem Hochzeitssänger gemeinsam für ein Pressefoto auf der Bühne des Studiotheaters posieren, kann des nur eins bedeuten: Die Osterwaldbühne gibt die bislang geheim gehaltenen Stücke der Saison 2019 bekannt. Am Wochenende war es so weit. Als Familienstück steht „Das Dschungelbuch“ auf dem Spielplan. Premiere ist am 25. Mai. Zum Abendstück wurde das Musical „Eine Hochzeit zum Verlieben“ ausgewählt. Premiere: 12. Juli. Eine dritte Inszenierung wird als Projektstück auf die Bühne gebracht. Zu sehen ist das Jugendtheater „Die Welle“. Premiere: 30. August.

veröffentlicht am 13.01.2019 um 16:43 Uhr

Premiere am 25. Mai: Das Familienstück „Das Dschungelbuch“ ist in insgesamt 17 Aufführungen zu erleben. Übrigens handelt es sich um eine Neubearbeitung. Foto: sto
Stolte Christiane

Autor

Christiane Stolte Reporterin
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Insgesamt sind in die drei Stücke rund 150 Darsteller involviert – im Alter von 3 Jahren bis über 70. Allein im Dschungelbuch wirken 85 Akteure mit. Das Stück wurde von der Osterwaldbühne vor einigen Jahren bereits zweimal aufgeführt. Wegen der großen Resonanz damals wird es nun ein drittes Mal inszeniert. „Es handelt sich jedoch keineswegs um eine Wiederaufnahme“, betont Bühnenpressesprecherin Claudia Höflich. Gespielt werde eine neue Bearbeitung des Buches von Rudyard Kipling mit neu komponierten Melodien. Der Hamelner Musiker Vinh Khuat werde die musikalische Leitung übernehmen. Regie führen Ramona und Martin Prüße – unterstützt von Lisa Biskup und Lukas Keilhoff.

Die Geschichte dreht sich um den Jungen Mogli, der von dem mächtigen Tiger Shir Khan in den Dschungel verschleppt wurde. Gemeinsam mit seinen Freunden, das sind unter anderem Balou, der Bär, und Baghira, der Panther, erlebt Mogli viele Abenteuer und gerät häufig in Gefahr. Das „Dschungelbuch“ ist in insgesamt 17 Aufführungen bis zum 7. Juli zu sehen.

Nur wenige Tage später, am 12. Juli, findet die Premiere der insgesamt 17 Vorstellungen des Abendstücks „Eine Hochzeit zum Verlieben“ statt. Das Musical entführt die Zuschauer in die 1980er Jahre. Unter der Regie von Frauke Höflich und Anja Simon sowie unter der musikalischen Leitung von Kristin Ruff wird eine urkomische, rührende und romantische Geschichte auf die Bühne gebracht, in der der Traum in Weiß im Mittelpunkt steht. Das Stück spielt im Jahr 1985. Robbie Hart, ein verhinderter Rockstar in New Jersey, ist der gefragteste Hochzeitssänger weit und breit. Dann wird er selbst jedoch als Bräutigam vor dem Traualtar sitzengelassen und niemand will ihn mehr für eine Hochzeit buchen. Er verliebt sich neu. Julia, seine Angebetete, steht jedoch kurz davor, einen schmierigen Typen von der Wall Street zu heiraten. Das will Robbie verhindern – mit viel Humor und viel Musik im Stil der bunten 80er Jahre.

Urkomisch, rührend und romantisch zugleich: das Musical „Eine Hochzeit zum Verlieben“. Foto: sto
  • Urkomisch, rührend und romantisch zugleich: das Musical „Eine Hochzeit zum Verlieben“. Foto: sto

Bei der dritten Inszenierung handelt es sich um ein Projektstück. Premiere des Jugendtheaters „Die Welle“ ist am Freitag, 30. August. Unter der Leitung von Claudia Höflich und Torsten Hartwich werden jugendliche Darsteller das Stück nicht nur auf die Bühne bringen, sondern sich auch intensiv mit den Gefahren totalitärer Systeme auseinandersetzen. „Das Stück wird deshalb auch weit über das eigentliche Theaterspielen hinausgehen und mit den beteiligten Jugendlichen im Rahmen der politischen Bildung den Inhalt erschließen und diskutieren“, betont Claudia Höflich.

Zum Inhalt der Geschichte über das Experiment des amerikanischen Lehrers Ron Jones aus den 1960er Jahren: Weil seine Klasse nicht verstehen kann, wie die Deutschen im Dritten Reich Adolf Hitler folgen konnten, wagt ein junger Lehrer einer kalifornischen High School 1967 ein Experiment: Er ersinnt eine Bewegung, genannt „Die Welle“, die sich über Disziplin und Gemeinschaftssinn definiert. Schnell sind die Schüler bereit, ihre Individualität aufzugeben. Erschreckende Mechanismen von Macht und Gehorsam brechen sich Bahn. „Die Welle“ wird achtmal auf die Bühne gebracht. Zum letzten Mal am 15. September.

Wie in den vergangenen Jahren gibt es auch diesmal wieder eine Sonderveranstaltung auf der Osterwaldbühne. Am Freitag, 6. September, ist zum siebten Mal ein Kleinkunstspektakel zu sehen – in Kooperation mit Niels Weberling, alias „Herr Niels“.

Karten für sämtliche Veranstaltungen können ab sofort vorbestellt werden unter 05153/96069 oder bei einer der Reservix Vorverkaufsstellen. Nähe Informationen auf der Homepage der Osterwaldbühne unter: www.osterwaldbuehne.de



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt