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Brandschützer sind oft weit über ihren Ort hinaus im Einsatz

Oldendorfs Feuerwehr ist wie eine Familie

OLDENDORF. Auf ihre Feuerwehr können sich die Menschen im Oldendorfer Raum verlassen – und auch Leute in Not weit darüber hinaus. Seit Gründung der damaligen Freiwilligen Feuerwehr Groß-Oldendorf vor 110 Jahren haben die Mitglieder bei vielen Brand- und Hilfeleistungseinsätzen ihre Kompetenz gezeigt, etwa auch 2002 beim Elbe-Hochwasser.

veröffentlicht am 09.06.2016 um 19:10 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:56 Uhr

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Autor:

Christian Göke
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Die jetzige Ortsfeuerwehr Oldendorf zählt als moderne Stützpunktfeuerwehr innerhalb des Kreises zu den Leistungsträgern. Sie verschließt sich nicht neuen Entwicklungen: Ith und Kanstein locken schon seit Jahren Klettersportler an; Feuerwehrleute aus Oldendorf haben sich daher vor zehn Jahren zu einer Höhenrettungsgruppe ausbilden lassen. Klettersportlern, die sich in einer misslichen Lage befinden, kann so die helfende Hand gereicht werden, nicht nur an den Ithklippen: 2001 gab es den ersten Einsatz der Höhenrettungsgruppe, als ein Mann am Süntel aus der Felswand gerettet wurde.

Die Feuerwehr ist für viele Oldendorfer eine Art Familie geworden. Oft ist das sogar wörtlich zu nehmen, entwickeln sich Familientraditionen. So hat der derzeitige Ortsbrandmeister Dirk Habenicht das Amt 1996 von seinem Vater Rolf übernommen. Der Feuerwehrdienst bedingt ein hohes Maß an Zusammenhalt, Engagement, Verlässlichkeit und Leistungswillen. Erster Hauptmann dieser Feuerwehr war der Gemeindevorsteher Emil Wöhler, Großvater des späteren stellvertretenden Ortsbrandmeisters Heinrich Wöhler.

An der ersten Jahreshauptversammlung im Jahre 1907 nahmen bereits 60 Mitglieder teil. Die Feuerwehr trägt seit ihrer Gründung zur Dorfgemeinschaft bei. So wurde zum Beispiel viel Eigenleistung in die Umbauten des jetzigen Feuerwehrhauses gesteckt. Derzeit ist ein neues Gebäude in Oldendorf in Planung, wo dann die Brandschützer aus Oldendorf, Benstorf, Osterwald und Ahrenfeld gemeinsam ihren Dienst verrichten sollen.

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  • Viele Mitglieder der Jugendfeuerwehr machen später im aktiven Dienst „Karriere“. Schon in der Anfangszeit (Foto li.) war die Oldendorfer Feuerwehr eine starke Mannschaft. Foto: Archiv
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  • Spritzenhaus von 1937 – bald gibt es einen Neubau. Foto: gök
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  • Oldendorfs Höhenretter sind im ganzen Landkreis gefragt – hier bei einem Rettungseinsatz nahe Hämelschenburg. Foto: Archiv

Seit langem legen die Oldendorfer ihr Augenmerk auf die Nachwuchsgewinnung durch eine gut funktionierende Jugendarbeit – inzwischen inklusive Kinderfeuerwehr „Löschzwerge“. Die nun seit 50 Jahren bestehende Jugendabteilung ist eine der ältesten in Niedersachsen. Der Fortbestand der Wehr ist vorerst gesichert. Im vorigen Jahr fand zum zweiten Mal das Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehr in Oldendorf statt. Die derzeitige Führung aus Dirk Habenicht und Mathias Hoke sind selber in der Jugendfeuerwehr aktiv gewesen, haben sie später als Jugendfeuerwehrwarte auch geleitet. Ebenso wird eine Altersabteilung unterhalten. Und der Musikzug unter Leitung von Detlev Brünig feierte 2013 sein 60-jähriges Bestehen. 1999 wurde der Förderverein der Feuerwehr gegründet.



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