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Parteien präsentieren überarbeitetes Konzept

Oldendorfer Schule soll Außenstelle werden

Salzhemmendorf. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, betont SPD-Fraktionschef Walter Kramer. „Unser Konzept wird bestätigt“, ergänzt Karsten Appold als Fraktionsvorsitzender der Grünen. Gemeinsam mit der CDU-Fraktion im Rat des Fleckens Salzhemmendorf hat die Mehrheitsgruppe aus SPD, Grünen und FWS eine Ergänzung des bisherigen Grundschulentwicklungskonzeptes für die Gemeinde erarbeitet, die nun als Entwurf vorliegt und zur Abstimmung in die entscheidenden Gremien gehen soll. Der wesentliche Punkt: Die Grundschule in Oldendorf soll nicht geschlossen, sondern Außenstelle der Grundschule Salzhemmendorf werden.

veröffentlicht am 04.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:04 Uhr

Matthias Aschmann

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Matthias Aschmann Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Kramer erinnert an die Schließungen der Grundschulen in Lauenstein und aktuell in Wallensen, an die „umfangreiche Bereitschaft aller Beteiligten“, wodurch ein harmonischer und reibungsloser Übergang gelungen sei. Laut CDU-Fraktionschef Friedhelm-Wilhelm Knust hatte man sich darauf geeinigt, das 2011 beschlossene Konzept alle zwei Jahre zu überprüfen, mit aktuellen Zahlen abzugleichen. Das sei geschehen und bringe insbesondere den Eltern Sicherheit. Spätestens mit Eintreten der Einzügigkeit ist laut Entwurf beabsichtigt, die Grundschule Oldendorf als Außenstelle der Grundschule Salzhemmendorf weiter zu betreiben. Die Schulbehörde hat nach Angaben von Kramer bereits signalisiert, das Konzept mitzutragen, die beteiligten Schulleiter würden es ebenfalls unterstützen. Nach aktuellen Zahlen würde der Standort Oldendorf ab dem Schuljahr 2017/18 einzügig sein, möglicherweise schon ein Jahr früher. Es wäre jedoch ohne Umbaumaßnahmen nicht möglich, alle Schüler dann in Salzhemmendorf zu unterrichten. Eine derartige Investition würde nach einem vorliegenden Gutachten mehr als eine Million Euro kosten – eine Investition, die sich die Gemeinde aufgrund der angespannten Kassenlage nicht leisten könne, erklärt Kramer. Eine Außenstelle in Oldendorf würde mindestens bis zum Jahr 2020 betrieben werden. Nach altem Konzept wäre eine Schließung der Schule in Oldendorf ab 2018 denkbar gewesen. Aktuell werden in Oldendorf 114 Schüler in sieben Klassen unterrichtet, in Salzhemmendorf 207 in zehn Klassen. Der Entwurf soll nun am Donnerstag, 9. Oktober, um 19 Uhr im Rahmen einer Elternversammlung in der Grundschule Oldendorf öffentlich zur Diskussion gestellt wird. Alle seien eingeladen, sich an der Fortschreibung des Konzepts zu beteiligen, unterstreicht Appold.



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