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Gunnar Wiegand etabliert Open-Stage-Konzerte und gründet neuen Verein

„Ohne Musik läuft hier nichts“

Lauenstein. Musik und Gunnar Wiegand – das gehört untrennbar zusammen. In der „Alten Post“ in Esperde hatte er sich bereits mit zahlreichen Musikveranstaltungen einen guten Namen gemacht, nun setzt er im Okal-Café diese Tradition fort. Sein neuestes musikalisches Angebot dort: Open-Stage-Konzerte bei freiem Eintritt.

veröffentlicht am 14.04.2016 um 15:16 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:48 Uhr

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Autor:

Christiane Stolte
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Lauenstein. Das waren schöne Zeiten für Musikfreunde, als es in Salzhemmendorf noch den von Gunnar Wiegand gegründeten „Folkclub am Ith“ und in der „Alten Post“ in Esperde noch „Gunnars Kneipenkonzerte“ gab. Beides existiert nicht mehr. Die Musik lässt Wiegand aber trotzdem nicht verstummen. Im Gegenteil. Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Open Stage“ bietet er Musik zum Zuhören und Mitmachen. In regelmäßigen Abständen verwandeln regionale Musiker das Okal-Café in eine Konzertbühne – locker und nah am Publikum. „Auch Hobbymusiker sind erwünscht bei unseren Kneipenkonzerten“, betont Gunnar Wiegand. Darüber hinaus werden ab und an auch Konzerte mit namhaften Bands ausgerichtet.

Seit September 2015 betreibt der ehemalige Chef der „Alten Post“ das Speiselokal in Lauenstein (wir berichteten). Da Musik genauso zu seinem Leben gehört wie das Kochen, war dem Hobbymusiker aus Leidenschaft bereits bei der Übernahme des Lokals klar: „Ohne Musik läuft hier nichts!“ Dass es aber von Anfang an so gut laufen werde, hatte er nicht gedacht. Die beiden bisher ausgerichteten Open-Stage-Konzerte waren mit vielen Zuhörern und vielen Musikern ein Riesenerfolg und eine große Überraschung für alle Anwesenden. Nicht alle Musiker hatten sich angemeldet, sodass das Repertoire bis zum jeweiligen Auftritt offenblieb. So soll es auch weiterhin bleiben. „Man weiß vorher nicht, was kommt, aber man kann darauf gespannt sein“, betont Wiegand. Eine vorherige Anmeldung der Musiker sei aus organisatorischen Gründen dennoch empfehlenswert.

Die Musikstilrichtungen sind in erster Linie Folk, Country, Western, Blues und Rock, aber auch Shantys, Gospels und Volkslieder haben Chancen, gehört zu werden. „Wir legen Wert auf eine bunte Mischung“, betont Marcel Hardtke.

Eine bunte Mischung sei bislang auch unter den Zuhörern zu beobachten gewesen. Ob 20 Jahre oder 80 Jahre – Jung und Alt war gekommen, um die handgemachte Musik zu genießen. Der Eintritt zu den Open-Stage-Konzerten ist übrigens frei.

Für das neue musikalische Angebot wurde Anfang des Jahres von Wiegand und seinem Team der Verein „Lokalmusik“ gegründet. „Eine Konkurrenz zu anderen Kulturvereinen, wie beispielsweise dem Kulturförderkreis Salzhemmendorf, wollen wir auf keinen Fall sein“, betont der Vereinsvorsitzende. Im Gegenteil. Die Angebote des Lokalmusikvereins sollen ein weiteres buntes Mosaikteilchen in der Salzhemmendorfer Kulturlandschaft sein.

Mit der Lokalmusik wurde ein Angebot ins Leben gerufen, das es in der Form bislang nicht gab. Ermutigt worden war Gunnar Wiegand durch die große Nachfrage all derer, die ihn vom Folkclub am Ith und von den Kneipenkonzerten in der „Alten Post“ kannten. „Wann machst Du wieder was?“ sei er häufig gefragt worden. Seine Antwort war die Gründung der „Lokalmusik“. „Und jetzt sind wir bereits mittendrin“, freut sich Wiegand.

Die nächsten Open-Stage-Konzerte unplugged sind bereits terminiert: Sie finden statt am Donnerstag, 5. Mai, Donnerstag, 7. Juli, und Donnerstag, 1. September, jeweils um 19 Uhr. Am 11. November spielt die schottische Band „North Sea Gas“ im Okal-Café.



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