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Dreiköpfige Delegation aus Alfred Nzo war zu Besuch beim Landkreis

Nichts Konkretes

HAMELN-PYRMONT. Eher dünn waren die Ergebnisse des jüngsten einwöchigen Besuchs zur Förderung der kommunalen Klimapartnerschaft zwischen dem Landkreis und dem südafrikanischen Distrikt Alfred Nzo. Zum zweiten Mal war eine Delegation aus der Provinz Ostkap angereist.

veröffentlicht am 08.11.2018 um 14:19 Uhr
aktualisiert am 08.11.2018 um 20:20 Uhr

Die Gäste beim Besuch der Eugen-Reintjes-Schule. Foto: Kreis
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Marina Fuchs Reporter
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Zum umfangreichen Aufgabenbereich des Landkreises Hameln-Pyrmont gehören ja eigentlich unter anderem Sozialleistungen und die Einrichtungen der allgemeinen Daseinsvorsorge wie Kreisstraßen, Nahverkehr, der Rettungsdienst und die Müllabfuhr.

Seit Oktober 2017 hat der Kreis aber noch einen weiteren Bereich zu seiner Aufgabe gemacht: Man kümmert sich nun auch um außenpolitische Kontakte, versucht sich dabei in Entwicklungshilfe für den Schwarzen Kontinent.

Genauer gesagt: Seit dem vorigen Jahr besteht zwischen dem Landkreis Hameln-Pyrmont in Kooperation mit der Klimaschutzagentur Weserbergland gGmbH eine kommunale Klimapartnerschaft mit dem südafrikanischen Distrikt Alfred Nzo. Dieser liegt in der Provinz Ostkap. Während im November vorigen Jahres erstmals eine vierköpfige politische Delegation aus Südafrika mit dem Oberbürgermeister von Alfred Nzo, Sixolile Mehlomakhulu, an der Spitze Hameln-Pyrmont besuchte und im April dieses Jahres eine Hameln-Pyrmonter Delegation mit Landrat Bartels und Vertretern der Klimaschutzagentur nach Südafrika gereist war, war jetzt eine dritte „Entsendung“ mit drei afrikanischen Vertretern aus dem Umwelt- und Entsorgungsmanagement in Hameln zu Gast, „um die bereits einjährige Zusammenarbeit weiter zu vertiefen und projektfördernde Kontakte zu knüpfen“, wie es offiziell seitens des Landkreises Hameln-Pyrmont heißt.

Auf dem Besuchsprogramm der dritten Delegation stand ein Besuch bei der Bundesregierung in Berlin und der Autostadt Wolfsburg. Auch ging es zu den Abwasserbetrieben Weserbergland in Hameln.

Eher mager waren die Ergebnisse des jüngsten einwöchigen Besuchs zur Förderung der kommunalen Klimapartnerschaft: So wurden bei Besuchen der Hamelner Eugen-Reintjes- und der Kooperativen Gesamtschule in Salzhemmendorf unverbindlich Schulpartnerschaften mit Schulen in Alfred Nzo angesprochen. Hierfür hat die Staatskanzlei der Landesregierung bereits ihre Unterstützung bei einer Schulprojektförderung zugesagt.

Ebenso dürftig das Ergebnis eines Info-Besuches bei der elektroma GmbH. Hier wurden mit den interessierten Besuchern die Rahmenbedingungen für die Installation einer Solaranlage auf einer Schule in Alfred Nzo besprochen. Auch hier steht eine Förderung für das Projekt noch aus.

Wie Sandra Lummitsch mit Nachdruck versichert, hat die Partnerschaft bislang dem Hameln-Pyrmonter Steuerzahler nichts gekostet. Die Zusammenarbeit findet im Rahmen der „Kommunalen Klimapartnerschaft“ statt, die durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Unterstützung kommunaler Spitzenverbände gefördert wird.

Ohne Summen zu nennen, bezeichnet Lummitsch den Kreisanteil als „ganz minimal“.



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