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Tagesmutter Carmen Hempel macht im Ortskern weiter

Neustart nach fast neun Jahren

SALZHEMMENDORF. Achteinhalb Jahre lang hat Tagesmutter Carmen Hempel Kinder in den Räumen der ehemaligen Hausmeisterwohnung an der Grundschule betreut. Doch dort musste sie ausziehen, und macht nun in neuen Räumen im Ortskern von Salzhemmendorf weiter.

veröffentlicht am 09.08.2017 um 17:00 Uhr
aktualisiert am 09.08.2017 um 18:16 Uhr

Zur Einweihung bekommt Tagesmutter Carmen Hempel ein Bild von Andreas Hillmer aus der Gemeindeverwaltung überreicht. Das Original war ein Wandbild in den Räumen, aus denen sie ausziehen musste. Foto: ms
Maike Lina Schaper

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite
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SALZHEMMENDORF.Seit knapp neun Jahren ist Carmen Hempel schon Tagesmutter in Salzhemmendorf – und das mit Freude, wie sie sagt und man ihr auch ansieht. Etwa achteinhalb Jahre lang fand der Mittelpunkt ihrer Arbeit mit den Kindern in den Räumen der ehemaligen Hausmeisterwohnung an der Grundschule in Salzhemmendorf statt. Doch dort musste sie ausziehen, denn die Grundschule meldete aufgrund steigender Schülerzahlen Platzbedarf an. Die Hausmeisterwohnung sollte zur (Orts)-Bücherei umgebaut werden, der Raum der ehemaligen Bücherei wiederum ein Klassenzimmer werden. Hempel musste sich etwas anderes suchen.

Statt neue Räume anzumieten, hat sie nun einen Teil ihres Hauses im Kern von Salzhemmendorf für die Tagespflege umgebaut. Die Kosten dafür muss sie selbst tragen. Zwar hatte sich die Gemeindeverwaltung nach Fördergeldern umgesehen, wie Bürgermeister Clemens Pommerening sagt, aber keine gefunden. Wegen des Umzugs von Hempel habe man in der Verwaltung auch „ein bisschen Bauchschmerzen“ gehabt, sagt Pommerening. „Wir wollten auch die Einrichtung nicht gefährden.“ In seiner Ansprache zur offiziellen Eröffnung der Kindertagespflege in den neuen Räumen betont der Bürgermeister auch, dass Tagespflege zusätzlich zu Kindergarten und Schule gebraucht werde und Randzeitenbetreuung wichtig sei.

Hempel kümmert sich in ihrer Tagespflege nicht nur um kleinere Kinder, sie bringt auch ältere in den Kindergarten oder in die Schule, holt sie wieder ab und versorgt sie, solange die Eltern noch arbeiten. Die Kinder in ihrer Betreuung hätten sich auch schon in den Räumen eingelebt, berichtet Hempel. Sogar besser, als anfangs gedacht. Auch sie selbst habe sich mittlerweile dran gewöhnt, auch wenn es am Anfang noch komisch gewesen sei. Ende März musste sie die alte Hausmeisterwohnung an der Grundschule verlassen.

Bei der Eröffnungsfeier der Tagespflege von Carmen Hempel in Salzhemmendorf lässt sich Elias nicht von den erwachsenen Gästen stören und inspiziert lieber das Schreibwerkzeug der örtlichen Presse. Jasmina guckt ihm dabei interessiert zu. Foto: ms

Insgesamt schreite der Ausbau der Kindertagespflege in der Gemeinde voran, heißt es aus der Verwaltung. „Vor einem Jahr waren im Flecken Salzhemmendorf zwei Personen in der Kindertagespflege tätig. Jetzt sind es insgesamt fünf in den Orten Salzhemmendorf, Hemmendorf, Oldendorf und Osterwald“, sagt Simone Berg. Darunter vier Frauen und ein Mann. Zwischen ihnen gebe es einen regelmäßigen fachlichen Austausch und es hersche ein kollegiales Klima, was man auch daran erkenne, dass fast alle zur Eröffnungsfeier in Salzhemmendorf gekommen waren, lobt Berg.



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