weather-image
23°

Jäger und Jagdpächter für Begradigung

Neuer Vorschlag zur Grenzänderung

Benstorf. Zur besseren Bewirtschaftung verschiedener landwirtschaftlicher Flächen im Bereich der Gemarkungen Benstorf und Mehle (im Landkreis Hildesheim) hat das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN) in Absprache mit den Landwirten eine Flurbereinigung durchgeführt, das heißt einige Felder neu verteilt und abgesteckt. Vorgeschlagen hat das LGLN darüber hinaus, die Grenze zwischen den Gemarkungen, die auch gleichzeitig Gemeinde-, Kreis- und Jagdgrenze ist, zu ändern (wir berichteten).

veröffentlicht am 13.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 05:21 Uhr

Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Nach einem überarbeiteten Entwurf sollen nun 8,3685 Hektar an die Gemarkung Mehle und 8,5747 Hektar an die Gemarkung Benstorf gehen, die sich somit um 0,2062 Hektar vergrößern würde. „Aus landwirtschaftlicher Sicht ist gegen die vom LGLN vorgeschlagene Grenze nichts einzuwenden“, betont Rudolf Heuer, Ortsbürgermeister von Benstorf. Aus Sicht der Jagdpächter und der Jagdgenossenschaft Benstorf hingegen sei der Vorschlag eine unglückliche Lösung, da sie die Belange der Jagdpächter und der Jagdgenossenschaft zu wenig berücksichtige. Die angestrebte Änderung hätte für die Jagdpächter eine nicht hinnehmbare Wertminderung zur Folge, die als Konsequenz eine Minderung der jährlichen Jagdpachtzahlung nach sich ziehen würde. Dies wäre kontraproduktiv, denn: „Empfänger der Pacht ist die Jagdgenossenschaft Benstorf, die sich in einem gewissen Umfang um die Instandhaltung und Pflege der gemeindeeigenen Feldwege, Bäume und Gräben kümmert“, argumentiert der Bürgermeister.

Aus diesem Grund haben die Jagdpächter und der Vorstand der Jagdgenossenschaft mit Zustimmung des Ortsrats nun einen eigenen Vorschlag erarbeitet, der die Grenze bis auf einen Knick völlig begradigt. „Es ist eine vereinfachte Lösung, die für keinen der Beteiligten Nachteile hätte“, betont Heuer. Die Zuordnung beim Wildschadensausgleich würde sich durch diese Regelung zudem stark vereinfachen. Der Entwurf soll nun vom LGLN geprüft werden. sto



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?