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Klimaschutzagentur Weserbergland stellt Quartierskonzepte für gemeindeeigene Gebäude auf

Neuer Kessel für das Rathaus

SALZHEMMENDORF. Welche Möglichkeiten zur Energieeinsparung gibt es? Was könnte verbessert werden? Um das herauszufinden, hat der Flecken Salzhemmendorf von der Klimaschutzagentur Weserbergland zwei Quartierskonzepte erstellen lassen – für die Straße „Auf den Flachsrotten“ in Lauenstein und für das Quartier „Kleiner Lahweg“ in Salzhemmendorf, bei dem es um gemeindeeigene Gebäude geht.

veröffentlicht am 27.10.2017 um 15:39 Uhr

Auch das Rathaus gehört zu dem Quartier im „Kleinen Lahweg“. Foto: nls
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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Nicht nur einzelne Gebäude stehen bei der energetischen Modernisierung im Blickpunkt, sondern auch ganze Quartiere. Energetische Quartierskonzepte zeigen Möglichkeiten zur kostengünstigen und klimafreundlichen Energieversorgung auf – angefangen bei der Einsparung von Heizenergie bis hin zum Carsharing, um nur einiges zu nennen.

Auch das Rathaus gehört zu dem Quartier im „Kleinen Lahweg“, obwohl es sich in der Hauptstraße befindet. Die Wärmeerzeugnis in dem 1920er Jahren errichteten und 1974/75 erweiterten Gebäude erfolgt derzeit dezentral durch einen Gasgebläse-Kessel, der mittlerweile in die Jahre gekommen ist und ausgetauscht werden soll.

Im Haushalt 2017 des Fleckens Salzhemmendorf sind für die Maßnahme finanzielle Mittel von 10 000 Euro eingestellt. Der Betrag ist allerdings noch mit einem Sperrvermerk versehen. In Kürze soll er aber aufgehoben werden, so dass dem baldigen Einbau eines neuen Kessels nichts mehr im Weg steht, und die Energie einsparende Maßnahme voraussichtlich noch in diesem Jahr umgesetzt werden kann. Eingebaut werden soll ein Gasbrennwertkessel. „Das ist die wirtschaftlichste Lösung“, betonte Mareike Behrens (Klimaschutzagentur) in der jüngsten Sitzung des Ausschuss für Bauwesen, Umweltschutz und Gemeindeentwicklung. Mit dem Einbau eines neuen Kessels sollen die sukzessiven Energiemaßnahmen in Rathaus, die vor einiger Zeit an der Gebäudehülle sowie mit dem Einbau einiger neuer Fenster durchgeführt worden waren, nun fortgesetzt werden. Auch die Heizungen in den anderen zum Quartierskonzept „Kleiner Lahweg“ gehörenden kommunalen Gebäude, das sind das Bauamt, der Bauhof und das Feuerwehrhaus, in dem zusätzlich der Fachdienst Ordnung/Soziales eingerichtet ist, sollen in absehbarer Zeit modernisiert werden. In welcher Weise, steht noch nicht fest. „Wir werden prüfen, ob alle Gebäude eine gemeinschaftliche Heizung erhalten sollen oder jedes Gebäude für sich beheizt werden soll“, so Karten Appold, der Ausschussvorsitzende.

Weiteren Gesprächsbedarf erfordert außerdem das Quartierskonzept „Auf den Flachsrotten“. In einer Bürgerversammlung vor einiger Zeit waren den Bürgern von der Klimaschutzagentur die Möglichkeiten zu Energieeinsparungen gegeben worden. Inwieweit die Umsetzung durch die Hauseigentümer bereits erfolgt ist oder noch erfolgen soll, ist nicht belegt. Auch „Carsharing“ könne einen Beitrag zur Energieeinsparung leisten. „Zu dem Thema wird es sicherlich noch Gespräche geben mit den Bürgern“, betonte Appold.

Die Kosten für die Quartierskonzepte wurden getragen durch die KfW-Bankengruppe (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und durch die Nbank, die Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen.

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