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Mosterei Ockensen lockt am Wochenende mit vielseitigem Angebot / Feuerwerk als Höhepunkt

Naturkost beim Fest der Sinne sehr gefragt

Ockensen (sto). Wie kommt der Saft in die Tüte? Wie schmeckt Honig mit Chili? Wie fühlt sich der weich gepolsterte Inhalt eines Meisennistkastens an? Warum riechen manche Trockengestecke nach Sommerwiese? Wer aufmerksam von Stand zu Stand bummelte, nach dem „Wieso“, „Weshalb“, „Warum“ fragte, zu einem mit Frucht-Senf oder mit anderen Leckereien bestrichenen Probierhäppchen nicht Nein sagte und gern ein Glas frisch gepressten Apfelsaft kostete, erlebte das Mostfest in der Mosterei Ockensen als ein Fest für alle Sinne.

veröffentlicht am 24.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:21 Uhr

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Darüber hinaus bewies die Veranstaltung am vergangenen Wochenende, dass Selbsthergestelltes im Zeitalter der Billigläden wieder gefragt ist und mehr und mehr wertgeschätzt wird. Auch das Interesse an der Natur scheint wieder zugenommen zu haben, denn dicht umlagert von Jung und Alt war der Stand der Nabu-Ortsgruppe Coppenbrügge/Salzhemmendorf. Holzschnitzarbeiten oder Anschauungsmaterial wie beispielsweise diverse Vogelnester oder ein kunstvoll gebautes Hornissennest zogen vor allem die kleinen Besucher in den Bann.

Dass Materialien aus der Natur, kunsthandwerkliche Arbeiten und selbst gemachte Produkte aus der eigenen Küche immer gefragter werden, wurde von vielen Standbeschickern festgestellt. „Waren es bis vor kurzem noch vorwiegend die weiblichen Besucher, die sich für meine Arbeiten interessierten, bleiben nun immer häufiger auch Männer an meinem Stand stehen, um ihren Frauen etwas zu kaufen“, freute sich Regina Färber, die an ihrem Stand selbst gefertigte Holzarbeiten wie Igel, Katzen und Kürbisse verkaufte.

Schon seit Jahren mit einem Stand vertreten ist beim Mostfest das Taubblindenwerk Fischbeck. Erstmalig jedoch machte die Einrichtung auf ihren im vergangenen Jahr eröffneten „Werkstattladen“ aufmerksam. Einige Arbeiten wie beispielsweise K-Lumet Ofenanzünder sind übrigens ganzjährlich in der Mosterei in Ockensen zu erhalten. „Es ist uns ein großes Anliegen, die Arbeit in dem Heim zu unterstützen“, betonte Olaf Seifert, Betreiber der Mosterei. Alljährlich kommen blinde und taube Menschen sogar mit eigenem Obst zum Mosten.

Von einer guten Nachfrage berichten die Standbetreiber beim Mostfest. Foto: sto

Auch beim „11. Mostfest“ gehörte das Schaupressen zum Programm. Ebenso gab es wie immer Stände mit Honigprodukten, Pflanzen, Marmeladen, Herbstgestecken, Likören, Filzarbeiten, Büchern, selbst gestrickten Strümpfen, Kürbissen und vielem mehr. Planwagenfahrten zum Wasserbaum und eine Hüpfburg aus Stroh rundeten das Angebot für die kleinen Besucher ab. Musik gab es von der Gruppe „Ein Fall für 3“ sowie von den Musikzügen aus Dörpe und Gronau. Höhepunkt für die Besucherscharen war auch diesmal wieder das Feuerwerk.



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