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Finanzielle Punktlandung dank Teamarbeit

Nach nur vier Wochen komplett saniert

Herkensen (ist). Alte Tapeten ab, neue Farbe an die Wand: „Fast alles muss raus“ lautete das Motto der umfangreichen Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses am „Hohen Feld“ in Herkensen.

veröffentlicht am 21.01.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 20:41 Uhr

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Anfang 2012 war die nach 15 Jahren dringend notwendige Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses Herkensen beschlossen und mit oberster Priorität versehen worden. Zum Frühjahrsende waren Ausführungs- und Finanzierungspläne perfekt. „Wir warteten nur auf den Baumonat Oktober – der günstigsten, weil veranstaltungsarmen Zeit –, um mit der Arbeit zu beginnen“, berichtet Lars Wiemann, Ortsbürgermeister und Vorsitzender des Herkenser Geselligkeitsvereins.

In den folgenden Wochen mussten die alten Fußböden, Heizkörper und Rohre weichen, bekamen die Heizkörpernischen eine neue Isolierung und Dämmung, wurde mit dem Stemmeisen endlich der Stolperkante im Saalboden zu Leibe gerückt. Alles, was bleiben durfte, wurde grundlegend überholt. Und so eine Generalüberholung muss nicht, wie derzeit ein berühmtes Negativbeispiel in Berlin zeigt, Jahre dauern, sondern ist auch in vier Wochen machbar: Bereits seit November werden im energetisch aktuellen Ambiente wieder Geselligkeit und Vereinsleben genossen.

„Dank einer tollen Mannschaftsleistung von 14 freiwilligen, motivierten Helfern, lokalen Handwerkern sowie mithilfe der Verwaltung sind wir nach einem knappen Monat auf den Tag und den Cent genau entsprechend unserer Zeitplanung und finanziellen Kalkulation gelandet“, zeigt Wiemann sich begeistert. „Wir haben zwar keinen Flughafen gebaut“, fügt der Ortsbürgermeister augenzwinkernd in Richtung Berlin hinzu, „aber wir wissen, was wir können“. Nämlich in weit über 250 Stunden ehrenamtlicher Arbeit Saal, Flur und Sanitärbereich malern, stemmen, abreißen, schleifen, streichen, spachteln, Heizungen montieren und dabei bei „sehr fairen Arbeitspreisen“ und mit der Beratung durch lokale Betriebe auf der fachmännisch sicheren Seite sein.

Nach rund 20 Jahren zwischen quietschgelben Wänden, einer tückischen Sturz- und Stolperschwelle quer durch den Gemeinschaftsraum und nostalgischen Rippenheizkörpern aus Zeiten, in denen das Öl noch 19 Pfennige kostete, ist der Treffpunkt der Herkenser Dorfgemeinschaft nun im 21. Jahrhundert angekommen. Wo einst giftgelbe Stimmung herrschte, leuchtet nun ein warmer Mandarinton, ein ebener Linoleumboden in heller Eichenoptik erstreckt sich von Wand zu Wand.

Die angefallenen Kosten beziffert Wiemann mit rund 10 000 Euro, „ohne Berücksichtigung der Eigenleistungen, die mit weit über 5000 Euro anzusetzen sind“. Der kommunale Anteil von 3800 Euro sei überwiegend in die Materialkosten der Heizungsanlage geflossen, 1000 Euro konnten der Ortsrat Brünnighausen beisteuern. 5200 Euro investierte der Verein selbst.



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