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Nach Großfeuer: Brandermittler suchen in Ruine nach Spuren

Hohnsen (ube). Auch 24 Stunden nach dem Ausbruch des Scheunenbrandes auf einem Bauernhof an der Tinnenstraße in Hohnsen schwelten Montagmittag immer noch einige Glutnester, hielt die Ortsfeuerwehr Brandwache. In der Nacht hatten die Freiwilligen mehrfach kleinere Feuer löschen müssen. Das aus dicken Eichenbalken und Backsteinen errichtete Gebäude liegt in Schutt und Asche.

veröffentlicht am 02.05.2011 um 16:22 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 10:41 Uhr

Großfeuer
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Dem Landwirt war es noch gelungen, mit einem Trecker zwei Anhänger aus dem großen Fachwerkgebäude zu ziehen. Eine Frontgabel, ein Miststreuer, eine Drillmaschine und diverse Reifen wurden jedoch ein Raub der Flammen. Um brennendes Stroh und glimmendes Brennholz besser löschen zu können, hatten die Feuerwehrleute am Sonntagnachmittag den verkohlten und einsturzgefährdeten Dachstuhl mithilfe eines Traktors eingerissen. „Mit einem Radlader wurden Balken, Holzscheite und ausgebrannte Maschinen aus der Scheune geholt, auf eine Wiese gekippt und dort abgelöscht“, sagt Gemeindebrandmeister Walter Schnüll. Mehr als 100 Freiwillige aus Hohnsen, Herkensen, Behrensen, Coppenbrügge, Bäntorf, Bisperode, Brullsen und Bad Münder waren im Einsatz. Um 20 Uhr rückten die letzten Verstärkungskräfte ein.
Die Schadenshöhe stand gestern noch nicht fest. Am Vormittag hatten Brandursachen-Ermittler in der Ruine nach Spuren gesucht und den Besitzer der Scheune – er ist der Ortsbrandmeister von Hohnsen – befragt. „Auch nach der Brandschau ist die Ursache des Feuers weiterhin unklar“, sagte Oberkommissar Jörn Schedlitzki. „Es gibt bislang keine Hinweise auf Brandstiftung.“ Ein technischer Defekt könne derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Der Dewezet-Film „Großfeuer wütet auf Bauernhof“ ist ab sofort im Internet zu sehen.

3 Bilder
3-D-Fotos vom Großfeuer in Hohensen
Um sich das 3-D-Foto vom Großbrand in Hohensen anschauen zu können, brauchen Sie eine Rot-Cyan-Brille.


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