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Es gibt viel zu tun für Jugendpflege und Verein für Kultur und Kinder / Bands heizen mächtig ein

Nach der Rocknacht ist vor der Rocknacht

Marienau. Letzte Woche hätte jeder Tag auch 48 Stunden haben können. Die ganze Woche wurden noch Absprachen und Vorbereitungen für die Veranstaltung getroffen. Die Jugendpflege Coppenbrügge und der Verein für Kultur und Kinder Marienau haben Marienau wieder erzittern lassen. Bereits zum sechzehnten Mal wurde die Coppenbrügger Rocknacht durchgeführt. „Bereits seit 2002 lassen wir die Musiker nun im Marienauer Dorfgemeinschaftshaus rocken. Wenn der letzte Ton beim Konzert gespielt ist, gehen die Gedanken schon zum nächsten Konzert“, sagt Jugendpfleger Reimar Rauer.

veröffentlicht am 06.02.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 17:21 Uhr

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Autor:

Christian Göke
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Die ersten Jahre fanden die Konzerte noch in der Grundschule Coppenbrügge statt. „Was kann man besser machen? Was ist sinnvoll?“ Solche oder ähnliche Fragen kreisen im Kopf von Rauer, wenn der Saal des Dorfgemeinschaftshauses wieder sauber ist. Mittlerweile fällt ihm nicht mehr viel ein. Denn nach fünfzehn erfolgreichen Konzerten wird es mehr und mehr zur Routine. „Die Bands melden sich erst im November oder werden dann von mir angesprochen. Vorher macht das aufgrund der Altersstruktur in den Bands keinen Sinn. Gerade wenn man jung ist, ändern sich Bands ständig.“ Die Rocknacht ist mittlerweile gefragt. Schnell hatten sich mit den regionalen Bands „Zehn vor Zehn“, „Behind a starless Sky“, „Sushi Blub Fish“ und der ältesten Band „Aram Chaos“ Musiker gefunden, die auftreten wollten. Bis auf „Behind a starless Sky“ waren alle Bands mindestens schon einmal dabei, und wussten die gute Organisation zu schätzen. „Beim ersten Konzert der Rocknacht war es noch ein Wettbewerb unter den Bands. Doch mittlerweile wollen die Bands einfach nur auf der Bühne stehen und ordentlich rocken“, erklärt Reimar Rauer.

„Im Vergleich zu anderen Konzerten arbeiten wir nur kostendeckend. Daher bieten wir auch beim Catering moderate Preise an und hoffen so auf viele Jugendliche aus der Gegend, die die Rockmusik dann auch für kleines Geld genießen können.“ Neben der Treffpunktarbeit und Vorbereitung des Ferienpasses lag der Schwerpunkt der Arbeit in der Jugendpflege gerade in der letzten Woche auf der Vorbereitung des Konzertes. Absprachen mit dem DRK, mit Tontechnikern und den Helfern mussten getroffen werden. Die Mitglieder vom Verein für Kultur und Kinder aus Marienau bereiteten das Dorfgemeinschaftshaus bereits einen Tag vor dem Konzert auf den erwarteten Ansturm vor. Die Technik wird aufgebaut, Fenster abgedunkelt und der Catering-Stand aufgebaut. Die Arbeit ist nur im Kollektiv zu schaffen. Rauer ist froh, dass sich der Marienauer Verein so engagiert. Ebenfalls Unterstützer findet er beim DRK Marienau, das die Rettungssanitäter stellt, falls es beim Konzert mehr gibt, als Druck auf die Ohren. Nach der ganzen Arbeit kommt der musikalische Genuss.

„Es ist schon interessant zu sehen, wie sich die Bands im Jahresrhythmus verändern. Es ist schön anzusehen, wenn sie sich verbessern.“ Nach der Begrüßung durch Rauer heizen „Sushi Blub Fish“ den über 100 Konzertbesuchern ordentlich ein. „Eins, zwei, drei, Arsch. Das ruft ihr, wenn ich mich nach drei umdrehe“, peitscht Christopher Mitchell auf lustige Art sein Publikum an. Nach lauten dreieinhalb Stunden kommen mit „Aram Chaos“ die älteren Semester zu ihrem Recht. Die Band aus Coppenbrügge hat ihren Fanklub mitgebracht und sorgt so für einen ordentlichen Abschluss der 16. Rocknacht in Marienau. Doch die Gedanken von Coppenbrügges Jugendpfleger Reimar Rauer drehen sich schon um die 17. Rocknacht.

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Bildergalerie: Weitere Fotos vom Rockkonzert finden Sie unter www.dewezet.de

Die Bands sorgten bei der Rocknacht in Marienau für fetzige Musik. Das Publikum ging begeistert mit.

Fotos: gök



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