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Zum Winter soll Hagenweg ausgebaut werden / Parkplatz am Friedhof wird erweitert

Nach 30 Jahren wird die Straße endlich fertig

Coppenbrügge (ist). Gute Nachrichten für Hagenweg-Anlieger und motorisierte Friedhofsbesucher: Spätestens zum Winter wird die Erschließung des Hagenweges durch Ausbau als „Wohnstraße“ und Aufbringung auch der oberen Asphaltdecke auf den Unterbau nunmehr komplett und endgültig abgeschlossen sein, teilt Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka mit. Für Friedhofsbesucher wird es einen großzügig bemessenen, befestigten Parkplatz geben. Die Siedlung Hagenweg wurde in den 1980er Jahren erschlossen und bebaut, Anlieger warten bis heute auf die obere Asphaltdecke vor dem Haus: Die Sparkasse Weserbergland hatte als Erschließungsträger auch der angrenzenden Grundstücke zur Dörper Straße sowie des Osterwaldblickes deren Vermarktung einschließlich Endausbau übernommen.

veröffentlicht am 16.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 04:21 Uhr

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Aufgrund des Bauverkehrs in diesen Baubereichen war der endgültige Straßenausbau – wie allgemein üblich – zurückgestellt worden. Zum Jahresende wird nun jedoch Schluss sein mit grober Unterbaupiste vor dem Gartentor. Für den östlichen Abschnitt des Hagenweges ist eine asphaltierte Wohnstraße (5,50 Meter Gesamtbreite) geplant, ohne Gehweg entsprechend der Gesamtkonzeption des Wohngebietes, dafür mit seitlichen Grün- und Schotterrasenstreifen, Baumpflanzungen und Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit. „Also keine Chance für eine Rennstrecke“, verspricht Bauamtsleiter Jürgen Krückeberg bei der Erläuterung der endgültigen Planvorlage des Ingenieurbüros Peters aus Hessisch Oldendorf im Auftrag der Sparkasse Weserbergland.

Die westliche Einmündung des Hagenwegs in die L 422 gegenüber dem Coppenbrügger Friedhof wird danach in Absprache mit der Straßenbauverwaltung nördlich versetzt und auf sechs Meter verbreitert. Das bedeute zunächst einen übersichtlicheren Verkehrsfluss im Zuge der nicht ungefährlichen Kurvenführung der L 422 in diesem Bereich, vor allem aber mehr Sicherheit durch bessere Sicht vorbei an sperrigem Mauerwerk auch für querende Fußgänger. Denn Ampelanlage oder Zebrastreifen zwischen Parkplatz und Friedhof über die Landesstraße mit hier nicht geringem Gefahrenpotenzial werde es nach Entscheidung der Straßenbauverwaltung auch weiterhin nicht geben. Im gleichen Zuge soll auch das bestehende Parkplatzprovisorium des Friedhofes zwischen waden- bis oberschenkelhohem Wildwuchs an der Einmündung des Hagenweges in die L 422 ausgebaut und gepflastert werden.

Das Parkplatzproblem habe zunehmend für Stress und Klagen seitens der Beerdigungsgäste gesorgt, so der Bürgermeister. Der zukünftige Friedhofsparkplatz wird auf einer Betonpflasterung zwischen Rundumbegrünung und Baumpflanzungen insgesamt 27 Stellplätze, davon zwei Behindertenparkplätze, vorhalten. Für das Gesamtprojekt, so Krückeberg, sei von Sparkasse und Straßenbauverwaltung mittlerweile grünes Licht gegeben worden. Nach der Ausschreibung werde mit Baubeginn im September oder Oktober gerechnet. Kosten für die Hauseigentümer im Hagenweg, so Krückeberg auf Nachfrage von Anwohnern, seien nicht zu erwarten, da die Grundstücke seinerzeit voll erschlossen von der Sparkasse verkauft wurden.

Seit Jahren eine Rumpelstrecke: Blick vom Hagenweg (rechts das Parkplatzprovisorium) über die L 422 zum Friedhof.

Foto: ist

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