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Interesse von Bürgern und Sponsoren ist gefragt

Mitfahrbank auch für Lauenstein?

LAUENSTEIN. Eine Mitfahrbank nach Osterwalder Vorbild könnte es bald auch in Lauenstein geben. Der Ortsrat will sich noch umhören, ob Interesse seitens Bevölkerung und Sponsoren besteht.

veröffentlicht am 20.03.2017 um 11:26 Uhr
aktualisiert am 20.03.2017 um 16:44 Uhr

Eine Mitfahrbank ähnlich der in Salzhemmendorf am Markt könnte es bald auch in Lauenstein geben.
Maike Lina Schaper

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite
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Gibt es Mitfahrbänke bald auch in Lauenstein? Grundsätzlich hält der Ortsrat das für eine gute Idee. Der stellvertretende Ortsbürgermeister Dr. Wilhelm Koops (Grüne) spricht dafür. Aus seiner Sicht sei alles gut, was dazu diene, die Beförderungsmöglichkeiten auszubauen. „Ich sehe den Tag kommen, da wird die Mobilitätssituation um einiges schwieriger, als sie es jetzt ist“, sagt Koops im Hinblick darauf, dass die Bevölkerung gerade auf dem Lande altert und die Kinder oft wegziehen würden. Jede Hilfe, die Mobilität älterer Menschen zu erhalten, sei da willkommen.

Das Prinzip der Mitfahrbank ist einfach – man setzt sich und wartet darauf, mitgenommen zu werden. Stehen mehrere Richtungen zur Auswahl, kann mit einem Schild das gewünschte Fahrtziel angegeben werden. Beispielsweise könnte man auf diese Weise bereits nach Salzhemmendorf gelangen, nach Hemmendorf oder zum Osterwalder Bahnhof – dort stehen schon Mitfahrbänke. Autofahrer, die bereit sind, jemanden mitzunehmen, können sich entsprechende Aufkleber besorgen, müssen es aber nicht. Und auch mit Aufkleber besteht kein Zwang, jemanden von der Mitfahrbank mitzunehmen.

Ortsratsmitglied Dietmar Müller (ebenfalls Grüne) gibt sich allerdings angesichts der präsentierten Kosten skeptisch. 2300 Euro würden vier Mitfahrbänke für Lauenstein kosten. Das macht 575 Euro pro Bank. Darin inbegriffen sind die Ausgaben für die Bänke selbst, vier Schilderbäume, Farbe für die Bänke, Auto-Aufkleber sowie Werbung. Stehen könnten die Mitfahrbänke beispielsweise bei der Volksbank/Okal oder an der Rudorff-Straße.

Der Ortsrat möchte zunächst von den Bürgern hören, ob Mitfahrbänke gewollt sind. Dazu könne man sich bei jedem Mitglied melden, sagt Ortsbürgermeister Erik Weber (SPD). Auch eventuelle Sponsoren könnten sich melden.

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