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„Puttappel-Abend“ des Verein für Grenzbeziehung und Heimatpflege Oldendorf im Dorfkrug

Mit überwältigender Resonanz

Oldendorf. „Wenn das Schwein am Haken hängt, wird der erste eingeschenkt. Ist die Sau aber noch am Leben, kann man trotzdem einen heben!“ Viele der älteren Einwohner Oldendorfs erinnern sich noch an diesen Schlachtespruch, der in ihrer Kindheit fester Bestandteil der Hausschlachtungen gewesen und mit etlichen Gläsern Korn gepflegt worden ist. In weniger guter Erinnerung ist das „Blutrühren“, vor dem sich selbst „gestandene Männer“ drückten. Gern wurde es deshalb den Kindern übertragen. „Das war nicht lustig“, erzählte Magdalene Kassel beim „Puttappel-Abend“ im Dorfkrug, zu dem der Verein für Grenzbeziehung und Heimatpflege Oldendorf eingeladen hatte. Erst zehn Jahre alt sei sie gewesen, als sie Blut rühren musste. Ihre Erinnerungen an die Schlachtung von „Otto, dem Hausschwein“, Ende der 1940er Jahre, hatte die 76-Jährige auserwählt für den geschichtsträchtigen Abend.

veröffentlicht am 13.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 21:21 Uhr

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