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Geld für Coppenbrügger Feuerwehr / Gemeindebrandmeister mahnt aber weitere Investitionen an

„Mit so einer alten Kiste fährt keiner mehr über Land“

Bäntorf. „Niemand von uns wird mit so einer alten Kiste noch über Land fahren wollen oder Kameraden in den Einsatz schicken“, mahnte Gemeindebrandmeister Walter Schnüll die Mitglieder des Ausschusses für Feuerschutz, öffentliche Sicherheit und Ordnung des Fleckens Coppenbrügge. Dessen Mitglieder berieten im Feuerwehrhaus Bäntorf den Haushaltsplanentwurf 2014. Für das „Produkt Freiwillige Feuerwehr“ sieht die Haushaltsplanung einen Gesamtzuschussbedarf in Höhe von 226 600 Euro für das Haushaltsjahr 2014 vor. Neben einer Zuweisung von 9000 Euro für neue digitale Funkgeräte werden auch die aussortierten Atemschutzmasken durch neue ersetzt. „Für die alten gab es sogar schon keine Ersatzteile mehr“, so Schnüll. Außerdem soll eine Wärmebildkamera zum Aufspüren verdeckter Glutnester bei Bränden beschafft werden. Auch eine Tauchpumpe und ein Rettungsbrett stehen auf dem Investitionsplan der Freiwilligen Feuerwehr. Wichtigster Wunsch der Rettungskräfte allerdings bleibt die Anschaffung neuer Fahrzeuge. „Ich bin mir der finanziellen Lage unserer Gemeinde durchaus bewusst“, so Schnüll, „dennoch wiederhole ich immer wieder: Ersatzbeschaffung für die alten Fahrzeuge ist dringend erforderlich! Über Jahre hinweg sind notwendige Investitionen geschoben worden. Das kann so nicht weitergehen.“ Die bereits in den vergangenen Jahren seitens der Feuerwehr vorgelegte Investitionsplanung werde daher fortgeschrieben.

veröffentlicht am 14.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 19:21 Uhr

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Die zu ersetzenden Fahrzeuge seien mittlerweile älter als 30 Jahre. Um einen weiteren Beschaffungsstau zu verhindern, müsse er, so der Gemeindebrandmeister, die Verwaltung nachdrücklich an ihre gesetzlichen Pflichten erinnern, die Ersatzbeschaffung im Rahmen des Feuerschutzes endlich zu tätigen. Eine Forderung, die nicht nur der Ausschussvorsitzende Thorsten Kellner mit Verständnis zur Kenntnis nahm. Für die notwendigen Investitionen sieht die Planung der Verwaltung für den Posten „Fahrzeuge“ Beträge von 80 000 Euro im Jahr 2015 und jeweils 70 000 Euro in 2016 und 2017 vor.

Seine Fraktion stehe der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr im Grundsatz positiv gegenüber, erklärte Karl-Heinz Brandt (SPD). Dennoch bitte er „aus übergeordneten Gründen“ um Verständnis für die Enthaltung zum Gesamthaushaltsplan. Der Haushaltsplanentwurf in Sachen Feuerwehr wurde dann bei drei Enthaltungen verabschiedet.eaw



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