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Flecken Salzhemmendorf will vier weitere geförderte Sanierungsprojekte in Angriff nehmen

Mit Leader soll vieles schöner werden

SALZHEMMENDORF. In der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Tourismus und dörfliches Leben lobten die Ausschussmitglieder jetzt unisono die Gemeinde-Verwaltung für das engagierte Einwerben von Leader-Fördermitteln..

veröffentlicht am 22.02.2018 um 16:36 Uhr

Mit Leader-Mitteln sollen Maler- und Dachdeckerarbeiten das Haus an der Stadtmauer wieder auf Vordermann bringen. Foto: Archiv
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Bodenwerder zur Autorenseite
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SALZHEMMENDORF. Seit 2007 profitiert der Flecken Salzhemmendorf als Teil der Leader-Region Östliches Weserbergland von Fördermaßnahmen der Europäischen Union. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Projekte im Flecken umgesetzt. Dabei wurden insgesamt rund 1,4 Millionen Euro investiert. Mehr als eine Million Euro wurden gefördert, wobei die EU über 500 000 Euro trug.

Hartmut Höhne (FDP) fügte dem Lob für die Verwaltung ergänzend hinzu, dass ein Teil des Lobes aber auch den Vereinen und Dorfgemeinschaften gezollt werden müsse, die viele der Maßnahmen zunächst als Eigeninitiativen angeschoben hatten. Einig war sich der Ausschuss darüber, dass Salzhemmendorfs Leader-Erfolge auch der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollten. Ein Forum hierfür könnte das kommende Bürgerfest sein. Für die kommende Leader-Förderperiode sollen vier neue Projekte angemeldet werden, bei denen für zwei eine 95-prozentige Bezuschussung erwartet wird. Die nächste Sitzung der „Lokalen Arbeitsgruppe östliches Weserbergland“ (LAG) findet am 6. März statt. Der Fachausschuss stimmte jetzt der Kofinanzierung der Projekte zu.

Dorfgemeinschaftshaus: So soll das Dach des denkmalgeschützten Nebengebäudes des Dorfgemeinschaftshauses in Hemmendorf mit Leader-Mitteln saniert werden. In dem Nebengebäude befinden sich Sanitäranlagen und ein Lagerraum für die Dorfgemeinschaft. Ein Antrag auf denkmalschutzrechtliche Genehmigung wurde bereits beim Landkreis Hameln-Pyrmont gestellt. Für die Maßnahme wurden Kosten in Höhe von rund 24 000 Euro ermittelt. Für diese Maßnahme ist eine Förderung in Höhe von 55 Prozent aus Leader-Mitteln und eine weitere Förderung zur Aufstockung auf bis zu 95 Prozent der Ausgaben im Rahmen der EU-Kofinanzierung für Bedarfskommunen vorgesehen.

Wanderparkplätze: Als weiterem Projekt stimmte der Ausschuss einer einheitlichen Ausstattung von 13 Wanderparkplätzen am Ith-Hils-Weg und am Bergmannsweg zu. Mit den Heimat- und Verkehrsvereinen wurde dieses Projekt abgestimmt. Die Wanderparkplätze im Flecken Salzhemmendorf sind derzeit sehr spartanisch und nur teilweise mit Sitzmöglichkeiten, Beschilderungen, Wandertafeln und Abfallbehältern ausgestattet. Um die Mindeststandards nach den Vorgaben des Deutschen Wanderverbandes zu erfüllen ist es erforderlich, die Parkplätze aufzuarbeiten. Mit Leader-Mitteln sollen die Wanderparkplätze in Osterwald, Ahrenfeld, Salzhemmendorf, Ockensen, Thüste, Wallensen, Humboldtsee und Lauenstein nun einheitliche Wanderkartenwände mit Informationen über das Wandergebiet erhalten. Alle Wanderparkplatz sollen Sitzgruppen mit Bänken und Tischen sowie Abfallbehälter erhalten. Weiterhin ist eine ausreichende Beschilderung ab Straßenabfahrt vorgesehen. Für diese Maßnahme wurden Kosten von gut 34 500 Euro ermittelt.

Naturfreundehaus Lauenstein: Weiter plant der Verein der Naturfreunde Lauenstein die Modernisierung mehrerer Zimmer in der Jugendbegegnungsstätte. Die Zimmer sollen dem Stand der Zeit angepasst werden. Die Kosten für die Maßnahme werden mit etwa 20 000 Euro veranschlagt.
Haus an der Stadtmauer: Von der vierten Maßnahme soll der Verein DorfKulTour profitieren. Der Verein plant Maler- und Dachdeckerarbeiten zur Sanierung und energetischen Nachrüstung der Außenfassade des 1835 erbauten Hauses an der Stadtmauer in Wallensen. Das Haus ist ein Museum zu Wallensens Orts- und Industriegeschichte und eine Begegnungsstätte für kulturelle Veranstaltungen. Der Verein DorfKulTour beantragt als Maßnahmenträger für Malerarbeiten und Teilverkleidung der Fassade eine Förderung aus Leader-Mitteln. Die Kosten für die Maßnahme werden mit 16 000 Euro veranschlagt. 25 Prozent der Kosten muss die Kommune tragen.

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