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Spätsommer-Wetter lockt viele Besucher zum Erntedankmarkt in Bisperode

Mit Kürbissen und Kunsthandwerk

BISPERODE. Am Sonntag war es wieder so weit: Der Verein „Historische Landtechnik Bisperode“ präsentierte das Ergebnis seines ehrenamtlichen Engagements und die Früchte ihrer Ernte beim Erntedankmarkt vor der historischen und idyllischen Kulisse des Ritterguts in Bisperode.

veröffentlicht am 01.10.2017 um 17:18 Uhr

In herbstlichen Farben präsentierten sich die Stände beim Erntedankmarkt in Bisperode. foto: sto
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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Auf althergebrachte Weise bauen sie Kartoffeln, Getreide und Gemüse an. Darüber hinaus restaurieren sie alte Landmaschinen, denn sie möchten Traditionen erhalten und das dörflich-kulturelle Leben im Ort bereichern. Sie kommen aus unterschiedlichen Berufsgruppen und haben sich zusammengetan, um ein Stück Kulturgut zu bewahren.

Das Ergebnis ihres ehrenamtlichen Engagements und die Früchte ihrer Ernte präsentieren die Mitglieder des Vereins „Historische Landtechnik Bisperode“ alljährlich beim Erntedankmarkt vor der historischen und idyllischen Kulisse des Ritterguts. Am gestrigen Sonntag war es wieder so weit. Bei herrlichem Herbstwetter wurde die Veranstaltung zu einem Besuchermagneten für Jung und Alt.

Das Konzept, aus den Früchten vom eigenen Acker kulinarische Leckereien zuzubereiten, ist auch diesmal wieder aufgegangen. Wie immer waren Puffer aus den „tollen Knollen“ vom heimischen Feld der Renner. Aber auch leckere Suppe aus regionalen Kürbissen fand reißenden Absatz. Gekocht worden waren 80 Liter Suppe. „Die Hälfte davon ist schon ausgelöffelt“, bilanzierte die „Suppenverkäufern“ Victoria Schöne zur Mittagszeit.

Victoria Schöne und Lars Hanczuck servieren selbst gemachte Kürbissuppe. Foto: sto
  • Victoria Schöne und Lars Hanczuck servieren selbst gemachte Kürbissuppe. Foto: sto
Der siebenjährige Karl-Werner zeigt sich auf einer historischen Landmaschine hoch zu Trecker. foto: sto
  • Der siebenjährige Karl-Werner zeigt sich auf einer historischen Landmaschine hoch zu Trecker. foto: sto

Klar, dass das Essen bei dem leckeren kulinarischen Angebot im Mittelpunkt stand. Aber nur futtern ist langweilig. Deshalb gab es darüber hinaus auch wieder etliche Stände mit selbst hergestelltem Kunsthandwerk – darunter beispielsweise Schweißarbeiten von Corinna Lewecke, Seifen von Britta Wytrykusch, Stricksachen von Birgit Reese und anderen Handarbeitsfrauen, Holzarbeiten von gleich mehreren Ausstellern, einen Flohmarkt, eine Schau mit Landmaschinen, ein Programm für Kinder und Musik vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Bisperode, vom örtlichen Shanty-Chor sowie von der Jazzband. Auch Tanzvorführungen des TSV Bisperode standen wieder auf dem Programm.

„Das Erntefest auf dem Rittergut mit seinem schönen Ambiente ist mehr als nur Bratwurst und Bier“, so Birgit Reese, die zum ersten Mal die Veranstaltung besuchte.

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