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Vom Spielkreis zur Kindertagesstätte: Kansteinzwerge feiern 40-jähriges Bestehen

Mit den Jahren wuchsen die Ansprüche

Salzhemmendorf. Selbst einige Erzieherinnen waren noch gar nicht geboren, als Helmut Heuer 1973 vor 40 Jahren einen Kinderspielkreis in Salzhemmendorf gründete und den Grundstein für die heutigen Kansteinzwerge legte.

veröffentlicht am 27.08.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 06:21 Uhr

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Der ehemalige Bürgermeister von Salzhemmendorf konnte nicht ahnen, dass er selber dem Verein mehr als 30 Jahre als Vorsitzender vorstehen würde. Mit den Jahren wuchsen die Ansprüche.

Anfangs sorgten die 21 Mitglieder des frisch gegründeten Spielkreises nur für eine Nachmittagsbetreuung in der damaligen Grundschule. Doch schnell wurde der Verein dem Bedarf gerecht und rief eine zweite Gruppe ins Leben, die auch gut angenommen wurde. Nach dem Neubau der Schule am Kanstein bot sich dem Verein die Gelegenheit umzuziehen und man bezog schließlich den Pavillon am Raatsholz, der damals dann das erste Mal als eigenes „Zuhause“ bezeichnet werden konnte.

Dank umfangreicher Unterstützung der Eltern und der öffentlichen Hand wurde das Gebäude schließlich renoviert und den Erfordernissen einer zeitgemäßen Kindererziehung angepasst. Kurze Zeit später entstand auch der Spielplatz davor, der mittlerweile immer weiter ausgebaut wurde. Kurze Zeit später kam der Bedarf für eine dritte Gruppe auf, weshalb 1995 schließlich die Erweiterung des Gebäudes für 900 000 DM beschlossen und umgesetzt wurde.

Schließlich erfolgte auch die Umwandlung von einem Kinderspielkreis in einen modernen Kindergarten, der dann 75 Kinder beherbergte. 2010 erfolgte der erste Spatenstich für den erneuten Umbau des Hauses, wodurch schließlich ein Bewegungsraum und ein Krippenbereich geschaffen wurden, so dass mittlerweile Kinder vom Krabbelalter bis zum Abitur in Salzhemmendorf ihre schulische Ausbildung durchführen können. Zwar fiel der Ausbau mit rund 365 000 Euro nicht sehr günstig aus, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Im Mittelpunkt standen beim Fest die vielen Kinder, was auch die Leiterin der Einrichtung, Cornelia Werner, hervorhob. Goldwaschen, Geschicklichkeitsspiele, Hüpfburg, Niedrigseilgarten, Riesenstrickliesel oder Kinderschminken ließen bei den Kindern kaum einen Wunsch offen, während sich die Eltern und Ehemaligen an den Ständen des Trägervereins unterhalten konnten. Mit einem Theaterstück endeten schließlich die Jubiläumsfeierlichkeiten an diesem besonderen Tag. Trotz des demografischen Wandels in der Region ist der Bedarf an der Kindertagesstätte fast ungebrochen. Lediglich die Krabbelgruppe für Kinder ab sechs Monate ruht derzeit. Sie soll aber laut Werner in Kürze wieder aktiviert werden. Vorgestellt wurde auch das neue zeitgemäße Logo der Kansteinzwerge, das sich künftig an vielen Stellen wiederfinden soll.gök



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