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Die Sozialdemokratin Ute Fehn will mit vielen innovativen Ideen die Bürgermeisterwahl gewinnen

Mit dem Geiste Willy Brandts ins Rathaus

Coppenbrügge (sto). Nur zuschauen, was andere machen, dann womöglich noch über die Ergebnisse meckern, entspricht nicht ihrem Naturell. Sie will sich mit Rat und Tat einbringen und Verantwortung übernehmen. „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten“, betont Ute Fehn. Dieses Zitat des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt hat sich die 49-Jährige auserwählt für eine besondere Herausforderung. Die Coppenbrüggerin möchte nämlich bei der Kommunalwahl 2011 für das Gemeindebürgermeisteramt kandidieren (wie von der Dewezet berichtet).

veröffentlicht am 08.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 00:41 Uhr

Im eigenen Wohnzimmer stellt Ute Fehn einigen Parteimitgliedern
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Welche Ziele sie für den Fall einer Wahl verfolgt, hat die Sozialdemokratin kürzlich mit einigen Parteimitgliedern besprochen – in lockerer Runde im eigenen Wohnzimmer. Schwerpunkte sind wirtschaftliche Aspekte, die Belange alter und junger Leute sowie die Kultur im Flecken. „In diesen vier Positionen werde ich mich für tiefgreifende Veränderungen einsetzen“, betont Ute Fehn. Bei der Verbesserung der sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Strukturen hoffe sie auf ein Miteinander von Alt und Jung. Sie sehe sich als Koordinatorin, die Dinge anschiebe. „Nur gemeinsam können wir etwas erreichen“, appelliert die Bürgermeisterkandidatin. Sehr am Herzen liege ihr der wirtschaftliche Aufschwung. „Angesichts unserer vorhandenen Haushaltsstruktur ist es dringend notwendig, den Flecken Coppenbrügge in eine stabilere Haushaltslage zu versetzen“, so Ute Fehn. Sie möchte neue Wirtschaftsstrukturen schaffen und Jungunternehmern eine Startmöglichkeit geben, damit neue Arbeitsplätze entstehen können. Ein Standort für neue Unternehmen sei beispielsweise das teuer erschlossene, aber bis heute verwaiste Gewerbegebiet zwischen Coppenbrügge und Marienau. Für die alten Leute wünscht sich Ute Fehn ein selbstbestimmtes Altwerden. Beispielsweise durch altersgerechtes Wohnen und Leben sowie durch attraktive, niveauvolle Unterhaltungsangebote. „Wir müssen etwas gegen die Vereinsamung der alten Menschen tun und uns außerdem ihren Erfahrungsschatz zunutze machen“, so die Kandidatin. Ein niveauvolles kulturelles Angebot, bei dem sie aktiv mitwirken können und nicht nur abgeschoben werden, sei eines dieser Ziele. Darüber hinaus möchte sich Ute Fehn für ein anderes Wohnmodell einsetzen und neue Modelle des Zusammenlebens entwickeln und fördern. „Ich werde dafür Sorge tragen, dass man in Coppenbrügge in Würde aktiv alt werden darf“, betont Ute Fehn.

Grundlegende Veränderungen möchte sie auch im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit herbeiführen. Der Flecken brauche eine bessere Betreuung und mehr Bildungsmöglichkeiten, um gleiche Chancen für alle Kinder und ihre Fähigkeiten zu schaffen. Ein großes Jugendzentrum in bereits vorhandenen Räumen könnte ein Schritt sein, um Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu bieten und ihnen ein anderes Wertesystem zu vermitteln. „Weg von Computerspielen“, betont die Sozialdemokratin. Mit noch mehr Veranstaltungen möchte sie die Burg Coppenbrügge als Kulturstandort stärken. „Kultur ist auch ein Wirtschaftsmotor“, meint Ute Fehn.



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