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Salzhemmendorfer bei Unfall auf der B 1 lebensgefährlich verletzt / Rettungshubschrauber im Einsatz

Mercedes schleudert in Gegenverkehr

Benstorf. Auf der Bundesstraße 1 bei Benstorf ist es am Sonntagnachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Mercedes war gegen zwei Bäume geprallt und auf auf die Fahrbahn zurückgeschleudert, wo er mit einem weiteren Fahrzeug zusammenstieß. Der Beifahrer im Mercedes wurde in den Blechmassen eingeklemmt. Feuerwehrleute mussten den Mann aus dem Auto befreien. Rettungshubschrauber Christoph Niedersachsen flog den Schwerstverletzten in eine Klinik. Bei Redaktionsschluss konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.

veröffentlicht am 09.03.2014 um 18:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 15:21 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Es war gegen 14 Uhr, als eine 51-Jährige aus Hildesheim auf der B 1 in Richtung Benstorf unterwegs war. Mit im Wagen saß ein 73 Jahre alter Mann aus Salzhemmendorf. In Höhe des „Rasti-Landes“ geriet der Kombi plötzlich nach rechts auf den Grünstreifen, streifte zunächst einen Straßenbaum und prallte anschließend gegen einen weiteren Baum. Dann schleuderte der Wagen quer über die Straße. Der Fahrer eines VW-Transporters, der in Richtung Mehle unterwegs war, konnte seinen VW nicht mehr vor dem Unfallwagen stoppen – der Transporter kollidierte mit dem Mercedes. Der Salzhemmendorfer wurde in den Blechmassen eingeklemmt. Feuerwehrleute aus Salzhemmendorf wurden alarmiert. Ein Notarztteam und die Besatzungen von zwei Rettungswagen bemühten sich um den Schwerverletzten. Aus Hannover flog der Intensiv-Rettungshubschrauber Christoph Niedersachen ein. Feuerwehr-Einsatzkräfte setzten zwei Hydraulikstempel ein, drückten die Blechmassen auseinander. Mit einer Rettungsschere durchtrennten die Männer Fahrzeugsäulen, entfernten die Beifahrertür und schnitten das Dach ab, um an den schwer verletzen Salzhemmendorfer heranzukommen. „Der Mann war massiv eingeklemmt. Das war für uns schon relativ schwer, an den Verletzten ranzukommen“, sprach Feuerwehr-Einsatzleiter Michael Lang die schwierigen Rettungsarbeiten an einem relativ neuen Fahrzeug mit hohen Sicherheitsaspekten an. Nachdem der 73-Jährige befreit war, wurde der Mann mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Hannover geflogen. Feuerwehrleute banden ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Unfallermittler der Polizei nahmen ihre Arbeit auf, machten fotogrammetrische Aufnahmen vom Unfallort, um Erkenntnisse zur Unfallursache sammeln zu können. Die Fahrerin des Mercedes wurde beim Unfall leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Der VW-Fahrer blieb unverletzt. Den entstandenen Sachschaden gibt die Polizei mit 40 000 Euro an. Die Bundesstraße blieb bis 17.45 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde um das „Rasti-Land“ herum umgeleitet.



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