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Pflanzaktion des Nabu in Dörpe

Mehr Vielfalt für den Baumlehrpfad

DÖRPE. Im Oktober war von der „Baum des Jahres Stiftung“ im Berliner Zoo eine in Deutschland eher seltene Baumart zum „Baum des Jahres 2018“ ausgerufen worden – die Ess-Kastanie. „Castanea sativa“ punktete mit ihren essbaren Früchten und ihrer reizvollen Blütenpracht. In einigen Jahren wird sie in ihrer ganzen Schönheit auch in der Dörper Feldmark auf dem Gelände des Waldgarten-Projekts“ zu bewundern sein.

veröffentlicht am 19.11.2017 um 15:15 Uhr

Mit vereinten Kräften wird die Ess-Kastanie gepflanzt. Foto: sto
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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Dort wurde am Wochenende von der Nabu-Ortsgruppe Coppenbrügge/Salzhemmendorf ein Jungbäumchen gepflanzt, das nun zu einem stattlichen Exemplar heranwachsen soll.

„Mit der Ess-Kastanie und fünf weiteren neuen Bäumen möchten wir die Artenvielfalt der Laubgehölze unseres Baumlehrpfades erweitern“, betont Günter Blötz, der Ortsgruppenvorsitzende. Gepflanzt am Wochenende wurden außerdem eine Lärche, eine Kornelkirsche, eine Elsbeere, ein Bergahorn und eine Sommerlinde – alles Bäume, die in den vergangenen Jahren den Titel „Baum des Jahres“ trugen. Die „Neuen“ werden demnächst ebenso wie die bereits vor einiger Zeit gepflanzten Bäume mit einer Beschilderung versehen.

Die Anschaffung von fünf Bäumen war finanziert worden vom Nabu. Den sechsten Baum, nämlich die Ess-Kastanie, hat Hans-Ulrich Peschka aus eigener Tasche bezahlt. „Das ist mir dieses hervorragende Projekt wert“, betonte Coppenbrügges Gemeindebürgermeister beim Pflanzen des von ihm gestifteten Bäumchens.

Das Gelände soll Lebensraum und ein natürliches Nahrungsangebot bieten für Vögel und Insekten – mit einem sogenannten „Lesesteinhaufen“ sogar für heimische Reptilien. Die Nabu-Ortsgruppe hofft auf lebhafte Nutzung – sowohl von Tieren als auch von Menschen, für die der Waldgarten jederzeit für einen Besuch offensteht.

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