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Hemmendorfs Ortsrat fordert bessere Beleuchtung für Alte Heerstraße

Mehr Laternen gefordert

HEMMENDORF. Hemmendorfs Ortsrat hat jetzt beim Flecken beantragt, in der Alten Heerstraße (Bundesstraße 1) auch die rechte Straßenseite mit Straßenlaternen auszustatten. Bislang herrsche dort Dunkelheit.

veröffentlicht am 12.06.2018 um 14:03 Uhr
aktualisiert am 12.06.2018 um 15:00 Uhr

Die Laternen geben nur einer Bürgersteigseite Licht. Foto: joa
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Bodenwerder zur Autorenseite
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Die B 1 in der Ortsdurchfahrt Hemmendorf ist zurzeit von der Einmündung Kirchhofstraße bis zur Einmündung Besenbinderstraße nur einseitig mit Straßenlampen ausgerüstet. Und diese Laternen stehen auch nicht am Fahrbandrand, sondern teilweise zurückgesetzt an den Wohnhäusern hinter dem Bürgersteig. Dadurch herrscht auf der gegenüber liegenden Straßenseite Dunkelheit.

Bei seinem jüngsten Bürgertermin auf dem Marktplatz in Salzhemmendorf war Bürgermeister Clemens Pommerening auf die Beleuchtungsmisere in der Ortsdurchfahrt von Hemmendorf angesprochen worden. Pommerening hatte darauf den Ortsrat Hemmendorf, der ebenfalls der Ansicht ist, dass der Flecken auch diese Seite mit Beleuchtung ausstatten müsste, aufgefordert, hierfür einen offiziellen Antrag beim Flecken zu stellen. Das hat Ortsbürgermeister Lücke jetzt Ende Mai getan.

Lücke argumentiert namens des Ortsrates gegenüber dem Flecken damit, dass dieser nur mit einer beidseitigen Straßenbeleuchtung seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommen könne.

Wolfgang Kapa vom Fachdienst Bau des Fleckens Salzhemmendorf, kündigt an, dass angesichts des vorliegenden Antrags die Frage der Verkehrssicherungspflicht nun zwingend überprüft werden müsse. Die jetzige Anordnung der Straßenbeleuchtung an der Alten Heerstraße in Hemmendorf existiere so aber schon seit Jahrzehnten. Sollte sich der politische Wunsch durchsetzen, das zu ändern, müsse das bei den kommenden Haushaltsplanberatungen berücksichtigt werden.

Information

In der Pflicht

Die Verkehrssicherungspflicht auf Straßen meint, dass alle Verkehrsteilnehmer, die diese nutzen, vor Gefahren geschützt werden müssen, welche aus dem Zustand der Straßen herrühren. Dieser Zustand kann sich beispielsweise auf die Räum- und Streupflicht beziehen, aber auch auf Schlaglöcher, von denen eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer ausgehen könnte (Az. OLG Koblenz, 03. März 2008, 12 U 1255/07). Die Verkehrssicherungspflicht auf öffentlichen Straßen liegt beim Träger der Straßenbaulast, welcher somit auch die Verantwortung für die Einhaltung der Vorgaben trägt. joa



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