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Kosten für Unterhalt und Personal sind gestiegen / Erhöhung der Zuschüsse für 2020 in Aussicht gestellt

Mehr Geld für Bädervereine?

LAUENSTEIN / OSTERWALD.Das Naturerlebnisbad in Lauenstein und das Waldbad in Osterwald werden schon lange von Trägervereinen betrieben, sind ohne sie kaum denkbar. Die 2014 mit dem Flecken Salzhemmendorf abgeschlossenen, sogenannten Betriebsführungsverträge laufen nun aber zum Ende des Jahres aus. Beide Vereine seien an einer Verlängerung der Verträge interessiert, wünschen sich aber eine Erhöhung ihrer Betriebskostenzuschüsse.

veröffentlicht am 09.11.2018 um 15:06 Uhr
aktualisiert am 09.11.2018 um 17:40 Uhr

Die Trägervereine für das Naturerlebnisbad Lauenstein und das Waldbad in Osterwald müssen mit gestiegenen Kosten kämpfen. Foto: dana
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Burkhard Reimer Reporter
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Zur Begründung werden steigende Unterhaltungskosten genannt, aber auch veränderte Personalkosten, denn auch der Belastbarkeit der ehrenamtlichen Helfer seien Grenzen gesetzt. So könne etwa in der Ferienzeit die Aufsicht im Waldbad nicht mehr allein ehrenamtlich sichergestellt werden. Der Verein beabsichtige deshalb, jährlich für zwei Monate eine Honorarkraft für die Aufsicht zu beschäftigen.

Zudem müsse, heißt es in der Vorlage der Verwaltung zum Tagesordnungspunkt weiter, für das Waldbad künftig mit Unterhaltungskosten in Höhe von knapp 14 000 Euro gerechnet werden. Auch der Trägerverein des Lauensteiner Naturerlebnisbades muss mit steigenden Personalkosten zurechtkommen. Bisher hatte er einen jährlichen Gehaltskostenzuschuss in Höhe von 1900 Euro erhalten. Allerdings läuft der fünfjährige Bezuschussungszeitraum Ende dieses Jahres aus. Dadurch sowie durch die Erhöhung des Mindestlohns werden die vom Verein allein zu tragenden Personalkosten um etwa 3000 Euro jährlich steigen.

Petra Haehnel brachte in einer Stellungnahme zum Ausdruck, was zweifellos auch der Auffassung der Ausschussmehrheit entsprechen dürfte: Es sei großartig, dass es diese Trägervereine immer noch gebe, die schließlich keine auf die Sommermonate beschränkte Arbeit leisteten, sondern eine Ganzjahresaufgabe bewältigten. „Ohne sie“, so die Ratsvorsitzende, „gäbe es die Freibäder gar nicht mehr“.

Gleichwohl steht den Wünschen der Vereinsvorstände die zwingend gebotene Haushaltsdisziplin entgegen. So heißt es vonseiten der Verwaltung: „Aufgrund der Verpflichtung des Fleckens Salzhemmendorf, 2019 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen, sollte über eine Erhöhung der Betriebskostenzuschüsse zum Haushalt 2020 verhandelt werden. Mit den Trägervereinen der Bäder ist dieses Vorgehen grundsätzlich abgesprochen. Die bestehenden Betriebsführungsverträge sollten für den Übergang um ein weiteres Jahr verlängert werden.“ Ein entsprechender Beschlussvorschlag fand Zustimmung im Ausschuss.



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