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Fotograf Manfred Arendt richtet Blick auf das Ungewöhnliche

Meer und mehr

Coppenbrügge. Der Veranstaltungskalender des Museumsvereins geht langsam seinem Ende zu. Ein Vortrag noch im November, ein Konzert im Dezember – und das war’s für 2013. In diesem Monat steht die Ausstellung „Meer & Mehr“ auf dem Programm. Sabine Heller aus Coppenbrügge zeigt kalligraphische Bilder zu Foto-grafien von Manfred Arendt aus Hameln. Die bis zum 27. Oktober laufende Ausstellung erinnert an schöne Urlaubstage am Meer, an Möwen, an Muscheln und an allerlei Standgut – von Badegästen vergessen oder vom Meer angespült.

veröffentlicht am 04.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 04:21 Uhr

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All das hat Manfred Arendt auf seinen Urlaubsreisen aufgespürt und mit seiner Kamera festgehalten. Bei seinen Strandspaziergängen fotografiert der pensionierte Realschullehrer auch Dinge, über die andere die Nase rümpfen. Zum Beispiel leere Bierdosen und Sektkorken. „Gern richte ich meinen Blick auf das Ungewöhnliche“, betont Arendt. Blickfänger sind natürlich nicht nur Standgut. Es sind auch Tiere, Pflanzen, Bäume und Naturgewalten, wie ein Gewitter in seiner Heimat Ostpreußen.

Sabine Heller, Postbeamtin im Ruhestand, hat zu den Fotografien von Arendt kalligrafische Texte in sechs unterschiedlichen Schriften entworfen – teilweise mit kleinen Gedichten bekannter Autoren. Für Arendts Bild mit den spiegelverkehrten Möwen hat sie das Möwenlied von Christian Morgenstern ausgewählt: „Die Möwen sehen alle aus, als ob sie Emma hießen.“ Kunstvoll geschwungene Zeilen mit Passagen aus dem Gedicht „Gewitter“ des experimentellen Lyrikers August Stramm (1874-1915) unterstreichen die Stimmung, die Arendt mit seiner Fotografie „Gewitter“ eingefangen hat.

Vor sieben Jahren war Sabine Heller in einem historischen Restaurant in Nordfriesland so begeistert von den dort zu sehenden kalligrafischen Bildern der bekannten Künstlerin Karina Reck, dass sie sich von der Künstlerin unterrichten ließ – im ehemaligen Atelier des 1995 verstorbenen Malers Horst Janssen in Witzwort.

Sabine Heller und Manfred Arendt, beide aktive Mitglieder im „Vokalkreis Hameln“, vereinen mit ihrer gemeinsamen Ausstellung Fotografie und Kalligrafie zu einer kunstvollen Symbiose, die die Aussagekraft der einzelnen Werke hervor-hebt.

Das Museum in der Burg ist geöffnet dienstags bis sonntags sowie feiertags von 11 bis 17 Uhr. sto

Im Museum in der Burg präsentieren Sabine Heller und Manfred Arendt ihre Arbeiten.sto



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