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Besondere Vernissage mit Sopranistin Joo-Anne Bitter / Ländliche Feste als Forum für Gespräche

„Maka“ bringt Farbe in die dunkle Jahreszeit

Osterwald (sto). Mit ihrer jüngsten Ausstellung von Schmuckunikaten und Skulpturen möchte Maria Kaluza ein wenig Farbe und Lebensfreude in die dunkle Jahreszeit bringen. Einen besonderen Farbtupfer präsentierte die Schmuckdesignerin zur Ausstellungseröffnung mit einem prominenten Gast. Die in Hamburg lebende und an der Kammeroper engagierte Sopranistin Joo-Anne Bitter war nach Osterwald gekommen, um die Ausstellung mit einem kleinen Konzert zu eröffnen. „Das war schon lange mein Wunsch, aber immer hat es wegen anderer Termine nicht geklappt“, sagte die gebürtige Osterwalderin.

veröffentlicht am 14.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 22:41 Uhr

Maria Kaluza (links) und Antjepia Gottschalk zeigen Schmuck und
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Auch diesmal war es knapp. Am Abend vor der Ausstellung in Osterwald stand Joo-Anne Bitter in der Hamburger Kammeroper als „Rosalinde“ in der Operette „Die Fledermaus“ auf der Bühne. Ihre Eltern hatten sie dann abgeholt und nach Osterwald gefahren. Nach nur wenigen Stunden Schlaf eröffnete die Sängerin im Wohnzimmer der Familie Kaluza mit Liedern von Schumann, Schubert und Mozart die Ausstellung „Lebensfreude“ – am Klavier begleitet von dem aus Hannover kommenden Pianisten Joachim Beuster. Anschließend geht es ab zum Bahnhof nach Elze, und dann mit dem Zug zurück nach Hamburg, wo sie am späten Nachmittag „in der Maske“ der Kammeroper sein musste, um sich für den Auftritt am Abend in „Rosalinde“ zu verwandeln.

Die kurze Reise in ihren Heimatort hat sich für Joo-Anne Bitter gelohnt. Die auf dem Sofa und auf dem Fußboden sitzenden Zuhörer waren begeistert und nutzten die Gelegenheit zu einem kleinen Plausch mit der Sängerin. Rundum strahlende Gesichter, die Lebensfreude ausdrückten und somit das Motto der Ausstellung unterstrichen. „Unsere Ausstellungen sollen ländliche Feste mit Freude und Heiterkeit und ein Forum für Begegnungen und Gespräche sein“, sagte Maria Kaluza. Ihre Galerie besteht seit 15 Jahren, ihre Schmuckwerkstatt bereits seit 21 Jahren.

Für ihre jüngste Ausstellung hat „Maka“ viele neue Arbeiten kreiert, unter anderem Ketten, Amulette, Ringe und Broschen aus vielerlei Edelsteinen. Bevorzugt arbeitet sie mit Boulderopalen und Labradoriten, die sie gern kombiniert mit antiken „Fundstücken“ und archaischen Naturformen.

Gast: Joo-Anne Bitter
  • Gast: Joo-Anne Bitter

Antjepia Gottschalk aus Ratingen zeigt Skulpturen aus Bronze, Holz und Stein. Ihr dauerhaftes Thema ist der Mensch in der Beziehung zur Natur, die Natur in der Beziehung zum Selbst. „Mein Bestreben ist es, im Einklang mit der Natur zu arbeiten“, erläuterte die Künstlerin bei der Ausstellungseröffnung.

Die Ausstellung in der Lilienstraße 14 wird gezeigt bis zum 23. Dezember, und dann vom 6. bis zum 27. Januar, jeweils dienstags 10 bis 12 Uhr, donnerstags 10 bis 12 Uhr und 16 bis 19 Uhr sowie nach Vereinbarung.



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