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Wiederbelebtes Lichterfest in Osterwald findet erneut große Resonanz

Lückenschluss im Angebot

OSTERWALD. Im vergangenen Jahr war es noch ein Experiment. Niemand wusste, ob die Neuauflage des 2005 eingestellten Lichterfestes am Pfingstsamstag bei den Bürgern ankommen wird oder die Veranstaltung zu einer „Nullrunde“ werden könnte. Der Erfolg des Festes hatte aber gezeigt, dass die „Sportfreunde Osterwald“ mit der Wiederbelebung den richtigen Weg beschritten und eine Lücke im Osterwalder Veranstaltungsreigen geschlossen hatten.

veröffentlicht am 21.05.2018 um 18:27 Uhr

Hochbetrieb bei guter Stimmung: Das Konzept der Organisatoren geht auf. Foto: sto
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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Bester Beweis war nun das zweite Lichterfest am Pfingstsamstag – eine Veranstaltung wie aus einem Werbeprospekt: herrliches Wetter, ein buntes Programm für Alt und Jung, viel Kulinarisches und schätzungsweise über den Tag verteilt insgesamt etwa 1200 Besucher. Für die Sportfreunde Grund genug, die Lichter weiterhin zum Leuchten zu bringen.

„Aufgrund der außergewöhnlich guten Resonanz wird das Lichterfest 2.0 weiterhin jährlich stattfindenden“, signalisierte Marc Bruns, der Vereinsvorsitzende. Auch werde das Konzept beibehalten, immer eine herausragende Band zu engagieren. Das sei ein wichtiger Bestandteil der Neuauflage. Diesmal war es die Partyshow-Coverband „Das Fiasko“ aus Hamburg, die den Festplatz zum Beben und „Masse Mensch“ zum Jubeln brachte. Gefeiert wurde bis tief in die Nacht hinein. „Bis zum Schluss erwies sich die Veranstaltung als friedlich und harmonisch“, bilanzierte Bruns einen Tag später. Sogar ein Geburtstagsständchen sei um Mitternacht auf eine Bürgerin aus Osterwald angestimmt worden.

Ein weiteres Mosaikteil im Konzept der Sportfreunde war wieder der Familiennachmittag. Die jüngsten Besucher standen natürlich im Mittelpunkt. Ein vierstündiges buntes Programm, bestehend aus Geschicklichkeitsspielen, Auftritten der Trommel- und Tanzgruppe, Mitmachaktionen und einem Flohmarkt für Kinder, ließ keine Langeweile aufkommen bei den Mädchen und Jungen. Wenn Kinder ihren Spaß haben, statt „rumzunörgeln“, freuen sich natürlich auch die Eltern. Fazit einiger Mütter und Väter: „Super! Viel wurde für den Nachwuchs auf die Beine gestellt.“ Eine Tombola ließ die Herzen höher schlagen, war sie doch bestückt mit mehr als 600 hochwertigen Preisen. Kein Wunder, dass die Lose weggingen wie die sprichwörtlich „warmen Semmeln“. Erwähnt werden muss außerdem noch, dass die DRK-Bereitschaft Marienau mit einem Rettungswagen für „alle Fälle“ vor Ort war, der außerdem von den kleinen Besuchern erkundet werden durfte. Gern beantworteten Katharina Hilgenböcker-Lange und Dominik Wessel die Fragen der Kinder, die sich mutig in das Fahrzeug trauten.

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Erdbeerbowle war der Renner am Stand der Sportfreunde. Foto: sto

Wegen der vielen behördlichen Auflagen findet das Lichterfest nicht wie früher am Steiger- und Osterbrink statt, sondern auf dem Festplatz, der ausgeschmückt war mit vielen bunten Lichterketten von damals. Zur neuen Konzeption gehört außerdem, dass die Bewirtung nicht wie damals von den örtlichen Vereinen ausgerichtet wird, sondern von kommerziellen Anbietern. Ausnahme waren wie bei der Premiere der Neuauflage die Sportfreunde mit ihrem kulinarischen Angebot.

Die Überlegung, bei den Lichterfesten künftig Eintritt zu erheben, haben die Sportfreunde übrigens verworfen. „Um einen Teil der Gage für die nicht gerade billigen Bands zusammenzubekommen, bitten wir während des Konzerts nun immer um einen freiwilligen Spendenbetrag“, so Bruns.



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